FA Allgemeinmedizin


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Die Arbeitsweise der Allgemeinmedizin berücksichtigt körperliche, psychische, soziokulturelle und ökologische Aspekte. Bei der Interpretation von Symptomen und Befunden ist es von besonderer Bedeutung, den Patienten, seine Krankheitsvorstellung, sein Umfeld und seine Vorgeschichte zu berücksichtigen (hermeneutisches Fallverständnis).
   
Der Arbeitsauftrag der Allgemeinmedizin beinhaltet:
· die hausärztliche Filter- und Steuerfunktion, insbesondere die angemessene und gegenüber Patient und Gesellschaft verantwortliche Stufendiagnostik und Therapie unter Einbeziehung von Fachspezialisten;
· die haus- und familienärztliche Funktion, insbesondere die Betreuung des Patienten im Kontext seiner Familie oder sozialen Gemeinschaft, auch im häuslichen Umfeld (Hausbesuch);
· die Gesundheitsbildungsfunktion, insbesondere Gesundheitsberatung und -förderung für den Einzelnen wie auch in der Gemeinde;
      
· die Koordinations- und Integrationsfunktion, insbesondere die gezielte Zuweisung zu Spezialisten, die federführende Koordinierung zwischen den Versorgungsebenen, das Zusammenführen und Bewerten aller Ergebnisse und deren kontinuierliche Dokumentation, sowie die Vermittlung von Hilfe und Pflege des Patienten in seinem Umfeld.

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FA Arbeitsmedizin

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Die Arbeitsmedizin ist das Fachgebiet der Medizin, das sich in Forschung, Lehre und Praxis mit den Wechselbeziehungen zwischen vor allem beruflicher Arbeit und Gesundheit befasst, insbesondere auch mit arbeitsbedingten Gesundheitsschäden, Berufskrankheit, Berufskrankheiten, Arbeitsschutz, Unfallschutz sowie versicherungsmedizinischer Begutachtung. Weiter gehört zum Gebiet der Arbeitsmedizin auch die Integration von chronisch Kranken und behinderten Personen in den Arbeitsprozess. Eng verwandt ist die Betriebsmedizin, die jedoch im Gegensatz zur Arbeitsmedizin kein eigener Fachbereich ist, sondern nur eine Zusatzbezeichnung für Fachärzte anderer Disziplinen. Der Arbeits- und Betriebsmediziner übt mehr eine beratende Funktion aus und ist an sich der klassische Arzt für Prävention. Weiter findet man Arbeitsmediziner auch immer mehr bei Arbeitsassistenzen.

Die aktuelle Definition des Fachgebietes durch die Deutsche Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin lautet wie folgt:
Die Arbeitsmedizin ist die medizinische, vorwiegend präventiv orientierte Fachdisziplin, die sich mit der Untersuchung, Bewertung, Begutachtung und Beeinflussung der Wechselbeziehungen zwischen Anforderungen, Bedingungen, Organisation der Arbeit einerseits sowie dem Menschen, seiner Gesundheit, seiner Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit und seinen Krankheiten andererseits befasst.

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FA Anästhesiologie

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Die Anästhesiologie oder veraltet Anaesthesiologie
(griech. Αισθησισ = Wahrnehmung) ist eine medizinische Wissenschaftsdisziplin, die sich mit den Methoden der Schmerzausschaltung (Anästhesie), der Intensivmedizin, der Schmerztherapie (Algesiologie) und der Notfallmedizin befasst.
Die entsprechende Berufsbezeichnung lautet Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin oder in der Kurzform Anästhesist.

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FA Augenheilkunde

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Die Augenheilkunde (med.: Ophthalmologie, Ophthalmiatrie) befasst sich mit den Erkrankungen/Veränderung am Auge. Augenarzt ist die Berufsbezeichnung der Ärzte, die sich mit Erkrankungen des Auges beschäftigen. Die Ophthalmologie ist eine der ältesten medizinischen Disziplinen.
   
Erkrankungen
Die Augenheilkunde beschäftigt sich hauptsächlich mit Erkrankungen
· der Netzhaut:
· Farbenblindheit
· Nachtblindheit
· Makuladegeneration
· Netzhautablösung
· diabetische Retinopathie
· hypertensive Retinopathie
· Azoor (Acute zonal occult outer retinopathy/Akute zonale okkulte äußere Retinopathie)
· Retinitis Pigmentosa
· Aicardi-Syndrom: Fehlbildung des Gehirns, bei der auch die Netzhaut betroffen ist.
· des Glaskörpers:
· Mouches Volantes: Glaskörpertrübungen
· Synchisis scintillans
· Glaskörperabhebung
· der Hornhaut:
· Keratokonus
· Xerophthalmie: Austrocknen des äußeren Auges
· Peters-Plus-Syndrom
      
· der Augenlinse:
· Linsenluxation
· Katarakt – Eintrübung der Augenlinse
· Aphakie: das Fehlen der Augenlinse
· der Augenbeweglichkeit:
· Brown-Syndrom
· Schielen
· Augenmuskel- bzw. -Nervenlähmungen wie z.B. Abduzensparese oder Okulomotoriusparese
· der Lider und Bindehäute
· Bindehautentzündung
 
· Infektionskrankheiten der vorderen Augenabschnitte: Bindehautentzündung, Hornhautentzündung
· Glaukom mit oder ohne erhöhtem Augeninnendruck einhergehende Sehnervschädigung
· Skotom: Ausfall eines Teils des Sehfeldes
· Amblyopie (Schwachsichtigkeit)
· Horner-Syndrom: typische Trias mit Miosis, Ptosis und Enophtalmus

sowie mit sytemischen Erkrankungen die sich auch am Auge manifestieren:
· Arteriitis cranialis (auch Arteriitis temporalis, Morbus Horton oder Riesenzell-Arteriitis genannt). Es handelt sich um eine Vaskulitis, die zur Erblindung führen kann
· Diabetes mellitus: kann fast alle Gewebe am Auge schädigen, am häufigsten ist aber die diabetische Retinopathie

außerdem mit Abweichungen der Optik und Brechungseigenschaften (diese werden nicht als eigentliche Erkrankungen, sondern als physiologische Varianten angesehen):
· Korrektur von Fehlsichtigkeit – durch Brillen, Kontaktlinsen oder Refraktiv-chirurgische Eingriffe
· Myopie: Kurzsichtigkeit
· Hyperopie: Weitsichtigkeit
· Presbyopie: Altersweitsichtigkeit
· Astigmatismus – Stabsichtigkeit

und vielem Anderem…
Der Facharzt für Augenheilkunde
Um nach einem absolvierten Medizinstudium in Deutschland als Facharzt für Augenheilkunde tätig zu werden, bedarf es einer fünfjährigen Weiterbildungszeit in Augenheilkunde. Zwei Jahre hiervon dürfen bei einem niedergelassenen Arzt abgeleistet werden.

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FA Chirurgie

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Die Chirurgie – die Handwerkliche [Kunst]) ist das medizinische Fachgebiet,
das sich mit der Behandlung von Krankheiten und Verletzungen durch direkte, manuelle oder instrumentelle Einwirkung auf den Körper des Patienten (Operation) befasst.

Chirurgie umfasst die Schwerpunkte Gefäßchirurgie,
Thoraxchirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie. Im deutschen Sprachraum sind Herzchirurgie, Neurochirurgie, Kinderchirurgie, Plastische Chirurgie / Schönheitsoperationen und Theoretische Chirurgie eigenständige Fachgebiete. Durch die verschiedenen Unterdisziplinen zieht sich die Methodik der minimalinvasive Chirurgie; dabei werden Patienten, wenn möglich, ohne größere Schnitte operiert. Der Chirurg muss daher über einen Bildschirm operieren und kann lediglich Geräte von außen bedienen.

In der Chirurgie werden krankhafte Organe
vollständig (Ektomie) oder teilweise (Resektion) entfernt. Verlegte Organsysteme werden wieder durchgängig gemacht. Es werden neue Organe oder Prothesen implantiert.

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FA Geburtshilfe

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Als Geburtshilfe bezeichnet man:
· Eine Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Überwachung normaler und pathologischer Schwangerschaften sowie der Vorbereitung, Durchführung und Nachbehandlung normaler und pathologischer Geburten einschließlich der erforderlichen Operationen befasst. Sie wird mit der Frauenheilkunde zu einem medizinischen Fachgebiet zusammengefasst.
In der nichtärztlichen Geburtshilfe die Tätigkeit von Hebamme und Entbindungspfleger.

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FA für Gynäkologie

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Die Gynäkologie (griech.: gynä, Gen. gynaikos = Frau, logos = Lehre),
oder auch Frauenheilkunde, ist die Lehre von der Behandlung der Erkrankungen des weiblichen Sexual- und Fortpflanzungstraktes. Das entsprechende Fachgebiet für männliche Patienten ist die Andrologie, zum Teil die Urologie. Allerdings beschäftigen sich Urologen auch mit weiblichen Patienten, wenn es um Erkrankungen der Nieren, Erkrankungen der Niere, der Harnblase und der Harnröhre geht.

Im engeren Sinne befasst sich die Gynäkologie mit den Erkrankungen der nicht schwangeren Frau im Gegensatz zur Geburtshilfe. Die Frauenheilkunde ist eines von etwa 30 Teilgebieten der Humanmedizin. Die Facharzt-Ausbildung erfolgt meist gemeinsam mit der Geburtshilfe.

Die wichtigsten Untersuchungsmethoden der Gynäkologie sind
Ultraschall (siehe Sonografie) zur Abbildung der inneren Organe (vor allem der Gebärmutter), sowie die Tastuntersuchung (Eierstöcke) und visuelle Begutachtung mittels Spekulum zur Untersuchung von Scheide und Muttermund, wobei Gewebeproben (Knipsbiopsie) und Zellen von der Schleimhautoberfläche (Abstrich) zur Untersuchung entnommen werden können. Für Untersuchungen und Behandlungen im Bereich des Unterleibs wird die Patientin im Regelfall auf einem gynäkologischer Stuhl gelagert, damit die Geschlechtsorgane gut zugänglich sind. Weiters sei als wichtiges Hilfsmittel noch die Mikroskopie erwähnt: Zum Beispiel zum Nachweis einer Pilzinfektion der Vagina (Candidamycose).

Zu den Aufgaben der Gynäkologie gehört auch die Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Brust bzw. die entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen Vorsorgeuntersuchung (Vorsorgemedizin; siehe auch Mammografie). Die Gynäkologie zählt zu den operativen Fachgebieten der Medizin. Einige klassische Eingriffe: Hysterektomie (Gebärmutterentfernung), Tubenligatur (Eileiterunterbindung zur Sterilisation), laparoskopische ovarielle Cystektomie (Eierstockzystenentfernung mittels Schlüssellochoperation durch die Bauchwand).

Ein weiteres Tätigkeitsfeld der Gynäkologie ist die Fortpflanzungsmedizin.

Der Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Um nach einem absolvierten Medizinstudium in Deutschland als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe tätig zu werden, bedarf es einer fünfjährigen Weiterbildungszeit, von denen mindestens drei Jahre im Stationsdienst abzuleisten sind. Anrechenbar auf diese Weiterbildungszeit sind:
· 1/2 Jahr Anatomie oder Chirurgie oder Humangenetik oder Pathologie oder Urologie.

Zwei Jahre dürfen bei einem niedergelassener Arzt abgeleistet werden. Zur Anmeldung zur Facharztprüfung bedarf es zudem der Erfüllung eines „OP-Katalog“ sowie dem Nachweis selbständig durchgeführter diagnostischer Verfahren. In manchen Bundesländern (etwa in Bayern) verlangen zudem einen Weiterbildungskurs von 80 Stunden in Psychosomatische Grundversorgung.

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FA Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

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Die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (kurz HNO-Heilkunde)
stellt ein Teilgebiet der Medizin dar, das sich mit Erkrankungen, Verletzungsfolgen, Fehlbildungen und Funktionsstörungen der Ohren, der oberen Luftwege, der Mundhöhle, des Rachens, des Kehlkopfes, der unteren Luftwege und der Speiseröhre befasst; im weiteren Sinne mit den oben genannten Problemen im gesamten Kopf- und Halsbereich.
Im Englischen wird statt HNO das Kürzel ENT (für „Ears Nose and Throat“) verwendet, für die internationale wissenschaftliche Verständigung auch ORL für Oto-Rhino-Laryngologie (v. griech. ὠτίον “Ohr”, ῥίς, ῥινός “Nase”, λάρυγξ “Kehle” und λόγος “Lehre”).
   
Laut Bundesärztekammer lautet die Definition der avisierten neuen Ausbildungsordnung HNO so: Das Gebiet Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde umfasst die Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen, Formveränderungen und Tumoren des Ohres, der Nase, der Nasennebenhöhlen, der Mundhöhle, des Pharynx und Larynx und von Funktionsstörungen der Sinnesorgane dieser Regionen sowie von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Hörstörungen.
Überschneidungen ergeben sich mit den medizinischen Teilgebieten Kinderheilkunde, Kinderchirurgie, Neurologie, Orthopädie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Dermatologie und Allergologie und Innere Medizin Schwerpunktkompetenz Pneumologie.
Zum anatomischen Block Ohren gehören: Ohrmuschel und Ohrläppchen, Gehörgang, Mittelohr, Innenohr sowie zentrale Hörbahnen und Hörzentren. Die oberen Luftwege bestehen aus: Äußerer Nase, Nasenhaupthöhlen, Nasennebenhöhlen, Nasenrachenraum, Rachenmandel und Rachen. Die unteren Luftwege bestehen aus Kehlkopf und Luftröhre. Zur Mundhöhle zählen Mundschleimhaut, Zunge, Gaumenmandeln sowie alle Speicheldrüsenausgänge im engeren Sinne und die Speicheldrüsen im weiteren Sinne. Der Rachen geht in den Speiseröhreneingang über.
Die HNO-Heilkunde sieht sich in der Behandlung von Erkrankungen weitgehend der wissenschaftlichen Medizin verbunden; jedoch gelangen auch Naturheilverfahren zur Anwendung.
     
Im operativen Bereich treten mikrochirurgische Operationsverfahren immer mehr in den Vordergrund, insbesondere im Bereich der Mittel- und Innenohrchirurgie, der Nasen- und Nasennebenhöhlenchirurgie und der Kehlkopfchirurgie, jedoch nicht nur im Sinne der anatomischen Wiederherstellung, sondern auch im Sinne der Funktionserhaltung, Funktionsverbesserung und posttraumatisch der Funktionswiederherstellung. Auch plastisch chirurgische Eingriffe im Gesichtsbereich, bei Ohrmuschelfehlstellungen und Deformitäten der äußeren Nase, hier insbesondere des knöchernen Nasengerüstes, gehören heute in der HNO-Heilkunde zu den etablierten Behandlungsmethoden. Die endoskopische Entfernung verschluckter und inhalierter Fremdkörper stellt eine weitere Domäne der HNO-Heilkunde dar.

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FA Herzchirurgie

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Die Herzchirurgie ist ein Untergebiet der allgemeinen Chirurgie,
das sich mit der chirurgischen Behandlung von Krankheiten und Verletzungen des Herzens befasst. Es ist damit ein der Kardiologie nahestehendes Fach.
Das Bild des Herzchirurgen in der Öffentlichkeit
wird vor allem von Herztransplantation en bestimmt. Die häufigste Operation ist jedoch der Koronararterien-Bypass (CABG).

Der Facharzt für Herzchirurgie
Um nach einem absolvierten Medizinstudium in Deutschland als Facharzt für Herzchirurgie tätig zu werden, bedarf es einer sechsjährigen Weiterbildungszeit. Hierauf anrechenbar sind:

· 2 Jahre Chirurgie oder
· 1 Jahr Anästhesiologie oder Innere Medizin oder Pädiatrie mit Schwerpunkt Kardiologie bzw. Kinderkardiologie oder
· 1/2 Jahr Anatomie oder Pathologie
1/2 Jahr muss in der nichtspeziellen herzchirurgischen Intensivmedizin abgeleistet werden.

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FA Innere Medizin

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Die Innere Medizin befasst sich mit der
Vorbeugung, Diagnostik, konservativer und interventioneller Behandlung sowie Rehabilitation und Nachsorge von Gesundheitsstörungen und Krankheiten der Atmungsorgane (Pneumologie), des Herzens und Kreislaufs (Kardiologie), der Verdauungsorgane (Gastroenterologie), der Nieren und ableitenden Harnwege (Nephrologie), des Blutes und der blutbildenden Organe (Hämatologie), des Gefäßsystem s (Angiologie), des Stoffwechsel s und der innere Sekretion (Endokrinologie), des Immunsystem s (Immunologie), des Stütz- und Bindegewebes (Rheumatologie), der Infektionskrankheiten (Infektiologie) und Vergiftungen (Toxikologie) sowie der soliden Tumore und hämatologischen Neoplasien (Onkologie). Als Folge der rapiden Wissensvermehrung in den Teilgebieten der Inneren Medizin wird der klassische Internist in vielen Industrienationen mehr und mehr von den Vertretern dieser Teilgebiete verdrängt.

Untersuchungsmethoden der Inneren Medizin
· Anamnese
· Körperliche Untersuchung
· EKG
· Ultraschall
· B-Mode
· Doppler
· Echokardiografie
· TEE
· Endoskopie
· Laboruntersuchungen
· Knochenmarksuntersuchungen
· Herzkatheteruntersuchung
· Lungenfunktionsuntersuchung
und einige mehr.
Die Innere Medizin zeigt in den letzten Jahren einige Trends:
· Es erfolgt eine immer stärkere Aufspaltung in die organbezogenen Fachgebiete.
· Vom Patienten nachgefragt wird der Organspezialist und nicht so der Ganzheitsinternist alter Prägung.
· Es erfolgt zumindest in Deutschland eine kassentechnisch bedingte Aufspaltung in einen fachärztlich tätigen Internisten und einen hausärztlichen Internisten.
· Dem hausärztlich tätigen Internisten werden dabei viele diagnostischen Methoden beschnitten.
· Die Methoden der Inneren Medizin werden zumindest in den Spezialbereichen immer invasiver, so dass man sie auch in den Komplikationsraten mit kleineren Operationen vergleichen kann. Dies gilt insbesondere im Bereich der Kardiologie und der Gastroenterologie.

· In einigen Bereichen überlappt sich die Innere Medizin mit der Radiologie, der Neurologie und der Labormedizin da sich zum Beispiel in kleineren Krankenhäusern keine Spezialisten für diese Bereiche finden und die Aufgaben dann vom Internisten mit übernommen werden.

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