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Schmerzen beim Stillen
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Schnelle Hilfe, bewährte Hausmittel und erprobte Tipps bei Schmerzen beim Stillen - alles auf dieser Seite, dazu Buchempfehlungen und weiterführende Themen.
Ursachen können Calcium-Mangel , entzündete Brustwarzen, Milchstau, Brustentzündung oder eine Pilzinfektion sein. Abgrenzen sollte man Leiden wie Bandscheiben Beklemmungen Depression Fieber Hautentzuendung Husten Mundentzuendung Singultus (Schluckauf), die hier nur als Denkanstoß gegeben werden.
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Was Sie gegen Schmerzen beim Stillen oder gegen Stillprobleme tun können
Hausmittel gegen Schmerzen beim Stillen
- Eine von vielen Ursachen kann Calcium-Mangel sein. In der Apotheke bekommen sie Calcium-Magnesium Tabletten. Versuchen Sie es zuerst damit.
- Sind Ihre Brustwarzen entzündet, dann hilft es, wenn sie die Brustwarzen in der stillfreien Zeit unbedeckt halten oder ein Schutzhütchen aus der Apotheke anwenden. Streichen Sie etwas Muttermilch auf die entzündeten Brustwarzen. Das fördert den Heilungsprozess.
- Um Schmerzen beim Stillen zu vermeiden, achten Sie darauf, dass Sie Ihren Säugling richtig anlegen.
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- Milchstau kann auch zu Schmerzen beim Stillen führen.
Die Brüste sind gespannt, druckempfindlich, später sogar gerötet, leichte Temperatur. Die Verhärtung der Brüste ist tastbar. Ursache oft eine zu lange Stillpause oder durch Abstillen. Brust immer ganz entleeren und das Kind richtig anlegen, Saugverhalten beobachten. Schonen Sie sich, pflegen Sie Entspannung und Ruhe. Entspannen Sie die Brust vor dem Stillen mit feucht-warmen Umschlägen. Beim Stillen das Kind so anlegen, dass sein Unterkiefer immer in Richtung des Staus zeigt. Diese Stelle kann so am besten leergesaugt werden. Nach dem Stillen Ihre Brust kühlen (nasse Umschläge, zerhackte Eiswürfel in eine Plastiktüte geben und darüber ein Stofftuch oder feuchte Pampers einfrieren und damit kühlen)
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- Ein Milchstau kann aber auch in eine Brustentzündung (Mastitis) übergehen. Die Symptome dabei können Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Bruststelle hart, heiss, rot und berührungsempfindlich sein. Keine Panik. Legen Sie nun Ihr Kind häufiger an und lassen Sie es die Brust völlig leer trinken. Liegen Sie ständig im Bett. Eichenrindentee, Pantothen-Heilsalbe, Punktmassage der Brustwarze durchführen. Sollte sich nach 24 Stunden nichts gebessert haben, so müssen Sie Ihren Arzt/Ärztin rufen.
- Aus einer Brustentzündung kann sich bei Nichtbehandlung oder bei zu später Behandlung eine Vereiterung (Abszess) bilden. Das muss nun im Krankenhaus chirurgisch behandelt werden. Aber auch während dieser Zeit können Sie weiterstillen.
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Bei einer Pilzinfektion (Soor) tritt brennender und stechender Schmerz auch noch nach dem Stillen auf. Untersuchen Sie, ob ihr Baby weißlich graue Beläge in Mund oder Gaumen hat. Beachten Sie ebenfalls einen Ausschlag am Po. Es sollte immer Mutter und Kind gleichzeitig behandelt werden. Der Frauenarzt verschreibt Antimykotikum. Die Maßnahmen sind die gleichen, wie sie bei wunden Brustwarzen beschrieben sind.
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