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Rheumatische Polyarthritis
Die rheumatische Polyarthritis wird auch rheumatoide Polyarthritis oder Rheuma Polyarthritis genannt. Bei dieser Erkrankung zeigen sich die Auswirkungen hauptsächlich in den kleinen Gelenken (Finger und Zehen). Diese erkranken entzündlich und können unförmig degenerieren.
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Was ist Polyarthritis?
Die Definition geht aus dem Wort Polyarthritis hervor. Poly bedeutet viel oder vielfältig. Der Wortteil Arthr deutet auf ein Gelenk hin und itis ist die Bezeichnung für Entzündung. Somit ergibt sich daraus eine Entzündung, die in mehreren Gelenken auftritt.
Man nennt die Polyarthritis Autoimmunerkrankung, weil das Immunsystem sich dabei nicht auf Abwehr von Feinden des Körpers kümmert, sondern sich gegen körpereigenes Gewebe richtet.
Die Krankheit ist in ihrem Verlauf fast immer eine chronische. Polyarthritis Therapie (n) zielen deshalb immer auf ein Anhalten oder Eindämmen der Auswirkungen hin. Sie ist also nicht einmalig akut, sondern dauerhaft und meist ohne Aussicht auf völlige Ausheilung. Jedoch berichtet man in letzter Zeit immer öfter von Patienten, die trotz chronischer Polyarthritis eine völlige Ausheilung erfahren haben.
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Chronische Polyarthritis Symptome
Frühsymptome sind leichte Morgensteifigkeit in den kleinen Fingergelenken, die mit Gelenkschwellungen einhergehen. Jedoch sind diese Gelenkschwellungen erst im Fortgang der Krankheit offensichtlich. Danach entzünden sich die betroffenen Gelenke. Meist sind es bei der Polyarthritis Finger und Zehengrund- und Mittelgelenke. Der Befall ist immer symmetrisch, also auf beiden Körperseiten sind die gegenüberliegenden Gelenke gleichzeitig betroffen. Schmerzen treten meist als Ruheschmerz und Nachtschmerz auf.
Im Frühstadium können aus den Blutuntersuchungen keine Hinweise auf eine beginnende Erkrankung gewonnen werden. Jedoch finden sich im Gegensatz zur bakteriellen Arthritis, im Blut von Polyarthritis Patienten keine Bakterien. Dafür ist der Rheumafaktor ein deutlicher Hinweis auf die chronische Polyarthritis.
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Zur Unterscheidung zwischen Seronegative und Seropositive Polyarthritis kann man im Blut (genauer „Serum“) der Seronegativen Polyarthritis keinen Rheumafaktor nachweisen.
Innerhalb des Gelenkes ist das Bindegewebe (Synovialis) entzündet. Polyarthritis ist jedoch nicht nur auf die Gelenke beschränkt. Es ist eine Allgemeinerkrankung, die sich in Krankheitsgefühl, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Abgeschlagenheit äußert. Damit einher gehen Gewichtsabnahme, leichtes Fieber und Depression.
Bei rund einem Drittel der Betroffenen treten Rheumaknoten meist an den Streckseiten der Unterarme und am Hinterkopf auf.
Chronische Polyarthritis Therapie
In der Polyarthritis Behandlung kommen Medikamente, Krankengymnastik, Ergotherapie und physikalische Therapien zur Anwendung. Ein vorangegangene ärztliche Polyarthritis Diagnose ist wichtig für eine gezielte Therapie.
Hat die Polyarthritis Behandlung nicht eine Wiederherstellung der Gelenkfunktion erreicht, so muss eine operative Therapie in Erwägung gezogen werden. Wichtig sind auch psychologische Maßnahmen und eine frühzeitige Rehabilitation.
Naturheilkunde Behandlung Arthritis
Aus der Naturheilkunde kommt auch Akupunktur zur Schmerzbehandlung zur Anwendung. Auch die Homöopathie bietet Möglichkeiten zur Behandlung an. Magnetfeldtherapie, Neuraltherapie, Osteopathie und Chiropraktik werden ebenfalls als Alternativen zur Schulmedizin erfolgreich eingesetzt.
Polyarthritis Ernährung
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