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Nierensteine - Nephrolitiasis

    Für die eindeutige Diagnose Nierenstein sollte vorher auf Cholezystitis oder akute Hodenerkrankung abgeklärt werden. Besonders bei Herz-Risiko-Patienten ist es wichtig zu wissen, ob es sich eventuell um ein geplatztes Aortenaneurysma handeln könnte.

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Nierensteine Symptome - Nierensteine Schmerzen

  • Der Patient nennt als erste Nierensteine Symptome Rückenschmerzen.
  • Schmerzen bei Nierensteinen können in einer Nierenkolik Ursachen haben. Entstehen Nierenschmerzen bei Bewegung, so kann es der im Harnleiter wandernde Stein sein, der die Nierensteine Schmerzen verursacht.
  • Oftmals besteht eine gleichzeitige Blasenentzuendung, weil der Nierenstein durch den Harnstau für die Entwicklung von Bakterien förderlich sein kann.
  • Griesabsonderungen gehen zwar leichter ab, können aber auch zu Koliken führen.
  • Sind also die Nierensteine Symptome Rückenschmerzen, dann sollten Sie beim Arzt eine Urinuntersuchung machen lassen, aus der hervorgehen kann, ob es sich um einen Nierenstein handeln könnte.
  • Bei zusätzlichem Fieber und Schüttelfrost zu den Steinkoliken ist das ein Notfall, welcher eine sofortige Klinikbehandlung erforderlich macht.
  • An Engstellen im Harnleiter kann der Stein festhängen bleiben und die dadurch ausgelöste vermehrte Muskelkontraktion sind die Nierenkolik Ursachen mit wellenförmigen Schmerzen.
  • Durch den dadurch verursachten Urinstau kann bei längerem Bestehen die Niere geschädigt werden.
  • Oftmals finden Sie bei Nierensteinen Blut im Urin, weil die Schleimhaut der Harnleiter verletzt wurde.
  • Da die Steine in die Harnwege wandern, ist mit starken Schmerzen bei Nierensteinen Abgang zu rechnen. Dies sind dann die gefürchteten Nierenkolik Symptome.
  • Ein Arzt sollte hinzugezogen werden, wenn solch ein Nierenstein Abgang zu starke Nierenstein Schmerzen verursacht. Starke Schmerzen bei Nierensteinen können vom Rücken zur Blase und bis in die Hoden oder Penisspitze gehen.
  • dauernder Harndrang mit wenig Urinfluss kann als weiteres Symptom gelten.
  • Der Urin kann dunkel mit rötlichem Satz sein, muss aber nicht.
  • Schleim und Urin mit Grieß sind ebenfalls möglich.
  • Dauernder Harnzwang durch Nierengrieß ist die Folge der ständigen Reizung.
  • starke Schmerzen_beim_Wasserlassen.
  • Schmerzen bis in den Genitalbereich kann ebenfalls ein  Anzeichen für Nierensteine sein.
  • Ebenso sind die Nieren druckempfindlich oder klopfempfindlich.
  • Grieß im Urin.
  • Oftmals tritt auch starke Übelkeit auf.
  • kalter Schweiß und kalte Glieder.

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Nierenstein Arten

  1. Am häufigsten findet sich der Calciumoxalat-Stein.
  2. Daneben kennt man auch Harnsäuresteine (Urat-Steine)
  3. Magnesiumammoniumphosphat-Steine, sogenannte Struvit-Steine
  4. Calciumphosphat-Steine und
  5. seltener Cystinsteine und
  6. Xanthin-Steine

Was sind Nierensteine? Nierensteine Ursachen

  • Nierensteine entstehen aus Ablagerungen im Harn und sie bilden sich innerhalb der Niere. Es kommt immer auf die Größe der Steine an, ob sie während der Bewegung im Harnleiter die typischen Nierensteine Schmerzen  auslösen. Diese Schmerz erzeugende Fortbewegung im Harnleiter gehört mit zu den Nierenkolik Ursachen.
  • Nierensteine entstehen durch auskristallisierte Kalziumsalze im Harn oder durch Stoffwechselunstimmigkeiten.
  • Dehydratioin bei Wenigtrinkern kann auch zum Nierenstein führen, aber auch bestimmte Krankheiten wie Gicht, Hyperurikämien oder Infektionskrankheiten können Nierensteine begünstigen.
  • Falsche Ernährung kann ebenfalls eine Nierenstein Ursache sein. Dazu gehören Nahrungsmittel, die dem Körper Wasser entziehen oder Nahrung in der zu viele Purine enthalten sind, die dann den Harnsäurespiegel erhöhen.
  • Öfteres intensives Schwitzen entzieht dem Körper ebenfalls viel Wasser.
  • Bewegungsmangel und zu geringe Flüssigkeitszufuhr. Wer zu wenig trinkt, verweigert den Nieren ausreichende Spülung mit Flüssigkeit.

 

Diagnose

  1. Eine Untersuchung des Urins wird der Arzt als erstes durchführen. Dabei kann sich eine Hämaturie, Blutspuren im Urin zeigen.
  2. Ultraschall findet zwar immer als erste bildgebende Untersuchung statt, aber kleinere Steine können dabei leicht übersehen werden, trotzdem auch diese heftige Koliken auslösen können.
  3. Mit einem Pyelogramm, dem Röntgen mit Kontrastmittel kann man aber leider keine Uratsteine erkennen.
  4. Mit der Computertomographie (CT) kann der oder die Stein(e) am sichersten erkannt werden. Jedoch steht dieses Gerät nicht jedem Arzt zu Verfügung, nur Krankenhäuser besitzen sie mit Sicherheit.
  5. Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine weitere Methode, um dem Stein auf die Spur zu kommen.

    

Nierensteine behandeln

  • Eine Akutbehandlung sollte zuerst auf die Schmerzbekämpfung abzielen. Hierzu werden von Ärzten NSAR wie Diclofenac gegeben.
  • Allerdings sollte bei schwerem Asthma, Niereninsuffizienz oder peptischem Ulzera auf Opiate ausgewichen werden.
  • Als weitere Schmerzmittel kommen in den Arztpraxen Butylscopolamin und Metamizol zur Anwendung.
  • Es bietet sich zwar der Einsatz von Spasmolytika an, aber die Erfahrungen hat gezeigt, dass Wärmeanwendung (Heizkissen, Wärmflasche oder heiße Kartoffelauflage) zur Entspannung und Krampflösung bessere Erfolge zeitigt, weil sie örtlich wirkt und vom Patienten in Ihrer direkten Auswirkung wahrgenommen wird.
  • Die sanfteste Nierenstein Behandlung wird auf der Seite Nierensteine Homoeopathie beschrieben.
  • Als wichtigste Behandlung von Nierensteinen steht die Schmerzbehandlung im Vordergrund. Dazu gehören als Nierensteine Therapie zur Beseitigung oder Linderung der Schmerzen neben Medikamenten Entspannung durch ein warmes Vollbad, Wärmflasche und feucht warme Umschläge.
  • Der Arzt kann das Wandern des Steines mit Ultraschall oder durch Computertomographie (CT) kontrollieren.

 

Nierensteine entfernen in der Klinik

    Geht ein Nierenstein nicht von selbst ab, so kann eine Klinik den Nierenstein entfernen. In Krankenhäusern bestehen Einrichtungen zum Nierensteine zertrümmern. Ambulant können Sie das auch durchführen lassen, wenn in Ihrem Ort dazu eine Klinik besteht.

    Wird der Patient mit Fieber und Schüttelfrost in eine urologische Klinik eingeliefert, so könnte ein Verdacht auf Sepsis bestehen und in diesem Fall wird eine erste Maßnahme sein, die Harnstauung durch eine Schiene zum Abfluss zu bringen. Eine Behandlung mit einem Antibiotikum  ist dann obligatorisch.

    Eine operative Nierensteinentfernung muss in Erwägung gezogen werden, wenn die Niere infiziert ist, wenn der Patient nur noch eine Niere hat oder die Schmerzen nicht unter Kontrolle gebracht werden können.

    Bei einem Harnstau wird zuerst eine Harnleiter Schiene gelegt - im Sprachgebrauch Nierenstein Schiene genannt. Durch diese Nierenstein Schiene wird der Harnleiter erweitert und offengehalten und der Harn kann aus dem Stau abfließen und der Stein kann in der Schiene langsam zum Ausgang rutschen.

    Treten zu starke Schmerzen oder Koliken bereits über einen zu langen Zeitraum auf und scheint sich der Stein nicht vorwärts zu bewegen, muss eine Nierenstein Entfernung in Erwägung gezogen werden. Eine Nierenstein Entfernung ist in der heutigen Zeit mit moderner Technik kein großes Problem mehr. Die Nierensteine entfernen kann man mit verschiedenen Methoden:

    Mit der Extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL) kann man Nierensteine zertrümmern, ohne dass eine stationäre Operation nötig ist. Verwendet wurde in den früheren Geräten während der Nierenstein Zertrümmerung für die Beobachtung der Nierensteine Ultraschall oder Röntgen. Die heutigen Geräte sind gegenüber den früheren weitaus moderner und das Gerät ortet selbständig die Lage des Steines und korrigiert die Position des Patienten automatisch. Der Stein wird bei dieser Methode durch gebündelte Schallwellen soweit zertrümmert, dass er auf natürlichem Wege den Körper verlassen oder bei extremen Steingrößen oder schwieriger Lage operativ entfernt werden kann.

    • Der Patient benötigt hierbei keine Vollnarkose, sondern es reichen leichte Schmerzmittel und ein Gehörschutz gegen die übermäßig starken Schallwellen. Die Bestrahlung dauert ca. 30 Minuten und kann oftmals auch ambulant durchgeführt werden.

    Ebenfalls kann man auch mittels eines Endoskops einen Nierenstein zertrümmern. Eine Steinzertrümmerung mittels Laserlithotripsie ist dadurch durchführbar. Allerdings ist dabei die genaue Kenntnis über die Zusammensetzung des Steines notwendig, um die richtige Laserleistung und Wellenlänge einzustellen. Durch die Entwicklung flexibler, dünner Lichtfasern ist der Einsatz eines Laserstrahles mit hoher Zerstörungsenergie möglich.

    • Das Lasergerät wird dabei endoskopisch unter Sichtkontrolle bis direkt vor den Stein geführt. Mit Hilfe der Endoskopie wird ein dünnes optisches Gerät mit ca. 3-4 mm Durchmesser durch die Harnröhre und die Harnblase in den Harnleiter geschoben.
    • Da der Vorgang über Sichtkontrolle durch eine Kamera im Innern des Endoskops durchgeführt wird, ist eine sichere Bewegung des Endoskopes durch den Harntrakt möglich.
    • Innerhalb des Endoskops befinden sich außerdem noch eine Zuleitung für Spülflüssigkeit und verschiedene Instrumente, mit denen die zertrümmerten Teile des Nierensteines entfernt werden können.
    • Der Patient braucht bei dieser Behandlung nicht zu leiden, sondern er erhält eine Narkose.
       

    Ist der Stein im unteren Teil des Harnleiters, so kann er auch mit einer Schlinge entfernt werden. Diese Methode wendet man heute aber eher selten an, weil die Verletzungsgefahr dabei zu hoch ist. Sie wird deshalb auch in den EU-Richtlinien für angewandte Medizintechnik nicht mehr erwähnt.

    Man kann den Nierenstein auflösen (Allopurinol) und Medikamente geben, die den Urin-pH-Wert alkalisch machen. Allerdings dauert diese Methode eventuell sehr lange, fordert also vom Patienten viel Geduld und Ertragen von Leidensdruck und funktioniert auch nur bei einer bestimmten Art von Steinen. Außerdem muss er seine Essgewohnheiten umstellen, um den Harnsäurespiegel zu senken.

    Hilft gar nichts von alledem, so bleibt nur noch eine offene Nierenstein Operation. Die Steine müssen dann operativ entfernt werden. Neben der  offenen Operation kann man den Nierenstein auch mittels Bauchspiegelung (Laparoscopie) entfernen.

    Um Sie zu beruhigen:
    Solch eine Nierenstein Operation muss nur in weniger als 5% der Fälle durchgeführt werden.

Hausmittel gegen Nierensteine, vorbeugen

  • Man sollte Nierensteine homöopathisch behandeln.
  • Um die Steine zu verlieren hilft oftmals schnelles Laufen, Rennen oder regelmäßiges Jogging.
  • Lehmauflagen gegen Nierensteine
    Den Lehm rühren Sie mit Wasser zu einem Brei ein und tragen ihn zu einer dicken Schicht (ca. fingerdick) auf ein Tuch auf. Decken Sie die Schicht mit einem sehr dünnen (durchlässigem) Tuch ab und legen es mit der dünnen Tuchseite auf die zu behandelnde Hautpartie. Fängt der Lehm an, sich zu erwärmen, dann entfernen Sie die Auflage wieder.
  • Essigauflagen oder heiße Kartoffelauflagen gegen Nierensteine
    warm - entspannend . Kochen Sie einige Kartoffeln und zerdrücken Sie diese im warmen Zustand. Lassen Sie den Brei etwas abkühlen (Vorsicht - Kartoffeln bleiben lange heiß!!), damit Sie die schmerzende Stelle nicht verbrennen, legen Sie dann den Brei auf den schmerzenden Bereich. Halten Sie ihn durch eine Abdeckung warm. Vorteil: Die Wärme von Kartoffeln hält länger an als eine Wärmflasche.
  • den Saft einer rohen Kartoffel trinken, aber bitte nicht zuviel.
  • Zerschneiden Sie 3-4 ganze Knoblauchzehen und kochen diese in einem halben Liter Wein. Von der durchgesiebten Flüssigkeit trinken Sie täglich auf nüchternem Magen ein kleines Glas.
  • Früher hat man empfohlen, gegen Nierensteine Bier zu trinken. Man trinkt dazu warmes Bier, mindestens eine Flasche auf einmal.
  • Zur Vorbeugung und Linderung trinken Sie Nierensteine Tee aus Schöllkraut, Kriechende Quecke oder Schachtelhalm. Auch Goldrute, Mariendistel und Brennesseltee sind stark entwässernd und deshalb auch bei Nierensteinen zu empfehlen.
  • Früher hat man Nierensteine durch echten Labkraut Tee zur Auflösung gebracht.
  • Katzenbart und Orthosiphon sind bekannt für ihre entkrampfende und entzündunghemmende Wirkung in den Harnleitern.
  • Zum Abtransport der Steine trinken Sie einen Teeaufguss aus Löwenzahnwurzeln.

Nierensteine Ernährung

  • Zu einer Nierensteine Diät gehört viel Wasser trinken, aber am besten stilles Wasser. Dadurch verdünnen Sie den Harn und der Anteil der Stoffe, die den Nierenstein bilden wird somit geringer. Kaffee und Alkohol sind nicht zu empfehlen.
  • Alkalisierendes Kaliumcitrat hat sich seit langer Zeit als Schutz gegen Nierensteine bewährt.
  • Reduzieren Sie den tierischen Eiweißanteil in Ihrer Nahrung.
  • Essen Sie fettarm. Besonders fettes Schweinefleisch trägt zur Oxalatstein Bildung und somit zur Nierenstein Entstehung bei.
  • Zuviel Purine in der Nahrung erhöhen das Risiko für Nierensteine. Sie finden Purine in Fleisch, Fisch und Geflügel.
  • Ist der Harnsäurespiegel hoch, so ist auch die Chance für einen Nierenstein hoch.
  • Stark gesalzene Wurst sollten Sie vermeiden.
  • Schränken Sie den Verzehr von oxalsäurehaltigen Lebensmitteln ein, wenn Sie wissen, dass Sie anfällig sind für Oxalat-Steinbildung.
  • Essen Sie Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesium und Vitamin B6.
  • Kalziumoxalatsteine werden begünstigt durch Schokolade, Cola, schwarzer Tee, Nüsse, Kaffee oder Spinat wenn sie oft oder regelmäßig gegessen oder getrunken werden.

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Heilung von Krankheiten mit Homöopathie, Hausmitteln oder Teezubereitung erfordert Sachkenntnis. Wenn Sie nicht ausreichend medizinisches Wissen besitzen, um sichere Diagnosen über Krankheiten zu stellen, können Sie folgenschweren Irrtümern verfallen. Daher sollen Ratschläge und Tipps auf dieser Webseite nur eine Ergänzung zur ärztlichen Behandlung und der Anweisung Ihres Apothekers sein.

 

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