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Neurochirurgie
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Die Neurochirurgie ist ein selbständiges medizinisches Fachgebiet, das die Erkennung und operative Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des zentralen Nervensystems (ZNS) und seiner Hüllen, des peripheren und vegetativen Nervensystems sowie die entsprechenden Voruntersuchungen, konservativen Behandlungsverfahren und die Rehabilitation umfasst. Das Fach ist eigenständig und wird weder der Chirurgie noch der Neurologie zugeordnet.
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Neurochirurgische Arbeit
Oftmals noch viel filigraner als die Allgemeinchirurgie, stellt das manuelle Arbeiten am hochkomplexen Organ Hirn für viele Ärzte eine große Herausforderung dar. Hin & wieder rückt die Neurochirurgie in das Rampenlicht der Medien, so etwa am 7. Juli 2003, als ein internationales, 28-köpfiges Ärzteteam unter Leitung von Prof. Keith Goh versuchte, die erwachsenen iranischen siamesischen Zwillinge Ladan und Laleh Bijani auf deren eigenen Wunsch hin zu trennen; der Versuch scheiterte, und die beiden jungen Frauen verbluteten nach einer 50 stündigen Operation. Jedoch besteht die Neurochirurgie nicht ausschließlich aus spektakulären Operationen am offenen Hirn, sondern ganz alltäglich zum Beispiel aus mikrochirurgisch Wirbelsäulenoperation zur Behandlung eines nicht in gleichem Maße medienwirksamen Bandscheibenvorfall. Gegenüber der Neurochirurgie gibt es, ebenso wie gegenüber der Psychiatrie, immer noch einige Berührungsängste.
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Ein besonderes Teilgebiet der Neurochirurgie ist in diesem Zusammenhang die heftig umstrittene Psychochirurgie, die durch operative Eingriffe versucht, gezielte Manipulationen an des Patienten Psyche vorzunehmen, welche jedoch in demokratischen Staaten nur noch minimalst Anwendung findet.
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