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 Meniskus operieren

    Gefährlich störende und nicht mehr annähbare abgerissene Teile eines Meniskus werden bei einer Meniskus Op entfernt. Alle gesunden und intakten Teile des Meniskus bleiben dabei weitgehend erhalten. Somit wird die Gefahr der Bildung einer späteren Kniegelenk Arthrose weitgehend vermieden.

   

 Wie kann man heute den Meniskus operieren

    Heute verfügen viele Krankenhäuser bereits über ausreichende, jahrzehntelange Erfahrung mit der athroskopischen Operationstechnik. Das Gelenk muss nun nicht mehr geöffnet werden, sondern es reichen 2-3 kleine, knopflochgroße Einschnitte, um einen Zugang für die Mikro-Operationsgeräte zu schaffen. Dabei wird eine winzige Videokamera in die Kniehöhle eingeführt und die Operation kann über Videobeobachtung durchgeführt werden.

    Auch das Infektionsrisiko ist bei dieser Operationstechnik auf das kleinste Maß reduziert. Natürlich ist trotzdem eine (örtliche) Narkose notwendig, jedoch mit weitaus geringeren Gaben an Narkotika, deren Risiken nicht zu vermeiden sind.

 

 Meniskus operieren mit minimal invasiver Arthroskopie

    Komplikationen der Heilung nach der Operation können durch die Arthroskopie auf das kleinste gemindert werden. Die Verletzung an der Hautoberfläche betrifft nur 2-3 kleine, wenige zentimetergroße Wunden, die nach wenigen Tagen problemlos verheilt sein können.

    Das Gelenk ist schon nach wenigen Wochen wieder einsatzbereit - als Vorteil gegenüber früheren Operationen, bei denen das ganze Gelenk eröffnet wurde und der Heilprozess über große Gewebsbereiche mit erheblicher Narbenbildung erfolgen musste.

    Auch die Blutungen sind minimal im Vergleich zu früheren Operationstechniken. Dadurch sind nun keine Bluttransfusionen mehr notwendig, weshalb diese Operationstechnik insbesondere für ältere Patienten von Vorteil ist.

 

Das Ziel beim Meniskus Operieren

    Befinden sich die abgerissenen Teile im gut durchbluteten kapselnahen Bereich des Meniskus, so kann beim Setzen einer Naht mit einer Heilung gerechnet werden. Allerdings ist das erfahrungsgemäß nur bei etwas 10 % aller Patienten möglich und eine Durchführung auf jeden Fall von der Art der Verletzung abhängig.

    Das Entfernen abgerissener Teile des Meniskus geschieht unter Einsatz arthroskopischer Mikroinstrumente mit elektrisch betriebenen Saug- und Schneideinstrumenten.

      

 Weitere Möglichkeiten, die eine Meniskus Op bietet

    Bei einer erforderlichen Totalresektion des Meniskus setzt man heute auch schon Meniskusersatzgewebe ein. Verwendet wird das CMI (Collagen Meniskus Implantat). Es besteht aus einem schwammartigen Gewebe aus hoch gereinigtem Collagen. Dieses CMI Gewebe wird in gleicher Form und Größe wie der originale Meniskus im Gelenk an den kapselnah verbliebenen Meniskusanteilen vernäht. Daraus soll sich dann nach einigen Monaten wieder neues Knorpelgewebe bilden.

Heilung von Krankheiten mit Homöopathie, Hausmitteln oder Teezubereitung erfordert Sachkenntnis. Wenn Sie nicht ausreichend medizinisches Wissen besitzen, um sichere Diagnosen über Krankheiten zu stellen, können Sie folgenschweren Irrtümern verfallen. Daher sollen Ratschläge und Tipps auf dieser Webseite nur eine Ergänzung zur ärztlichen Behandlung und der Anweisung Ihres Apothekers sein.

 

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