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Mediakamente bei Bronchitis
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Man setzt bei Bronchitis nur dann Antibiotika ein, wenn mit einem erhöhtem Komplikationsrisiko zu rechnen ist. Dazu zählen Patienten mit kardialen, nephrologischen oder respiratorischen Grunderkrankungen. Auch älteren Patienten, Patienten mit Leberzirrhose oder mit Immunstörungen wird bei bakterieller Bronchitis Antibiotikatherapie empfohlen. Unverantwortlich handelt der, der sich an diese Regeln nicht hält. Einfach auf Verdacht oder routinemäßig Antibiotika zu geben, geziemt keinen verantwortungsbewussten Behandler.
Bei den meisten Medikamenten ist eine 5 bis 7-tägige Behandlungsdauer ausreichend. Es wird meist empfohlen, das Medikament noch weitere 5 Tage einzunehmen, um eine Resistenzbildung zu verhindern. Lesen Sie die Packungsbeilage.
Wie erkennt man, dass es eine bakterielle Bronchitis ist
Gegenüber der Virus Bronchitis mit allmählichem Beginn entwickeln sich die Symptome bei einer bakteriellen Bronchitis akut. Auch das Fieber ist primär hoch. Bei der bakteriellen Bronchitis ist der Allgemeinzustand des Patienten stärker beeinträchtigt als bei der Virus Bronchitis. Sehr offensichtlich ist der eher trockene Husten bei der Virus Bronchitis gegenüber dem eitrig gelblichen Auswurf bei der bakteriellen Bronchitis. Entsprechend der starken Verschleimung findet man bei der bakteriellen Bronchitis bei der Auskultation erhebliche Geräusche.
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Welche Antibiotika kommen bei Bronchitis zur Anwendung
Gegen Keime der Pneumokokken, H.Influenza und M.catarrhalis kann man Amoxicillin, Makrolide und Tetracycline anwenden. Der Einsatz unterschiedlicher Antibiotika richtet sich auch nach dem zeitlich bestehenden Resistenzverhalten einzelner Keime und der Verträglichkeit für den Einzelnen.
Tetracycline sind für ihre hohen Resistenzraten bekannt.
Orale Cephalosporine sind gut verträglich für Kinder. Sie werden oft in Säften verwendet.
Erythromycin ist gut wirksam gegen Pneumokokken, Mykoplasmen, Chlamydien und Legionellen. Es kann als Alternativpräparat bei Penicillinunverträglichkeit gegeben werden.
Es werden auch Chiolone zur Behandlung eingesetzt. Überwiegend verwendet werden davon Ciprofloxacin und Ofloxacin. Sie sind wirksam gegen Legionellen, Staphylokokken und Chlamydien. Sie sind jedoch wegen ihrer schwächeren Wirksamkeit nicht die erste Wahl bei Pneumokokken.
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Empfehlungen bei der Behandlung mit Antibiotika
Antibiotika sollte nur kurz eingesetzt werden. Die einzelnen Substanzen sollten, um keine Resistenzen zu bilden, beim einzelnen Patienten oft gewechselt werden.
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Nebenwirkungen einiger Antibiotika
Beim Einsatz von Aminopenicilline, auch in Kombination mit Betalactamasehemmern können Exantheme auftreten, die auch noch nach Abschluss der Therapie auftreten können.
Betalactamaseinhibitoren können, wenn sie in Kombination mit Aminopenicillinen eingesetzt werden, gastrointestinale Nebenwirkungen erzeugen.
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Kontraindikation: Bei Penicillin-Allergie dürfen Aminopenicilline nicht genommen werden. Auch Oralcephalosporine dürfen bei Cephalosporineallergie nicht verabreicht werden. Tetracycline darf man in der Schwangerschaft und für Kinder unter 8 Jahren nicht verordnen.
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