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Autor:
Manfred Heinrich

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Leberzirrhose - Leberschrumpfung

    Leberzirrhose ist die im Endstadium befindliche Lebererkrankung. Sie wird auch Leberschrumpfung genannt, weil die vorangegangene Leberentzündung (Hepatitis) die Leberzellen teilweise zerstört hat. Sie kann sich über Jahre bis Jahrzehnte hinweg entwickeln und führt letztendlich zum Tode.

Symptome

    Leberzirrhose Anzeichen werden vom Betroffenen erst relativ spät wahrgenommen. Dass der Betroffene bei Leberzirrhose keine Schmerzen verspürt, bedeutet noch lange nicht, dass seine Leber gesund ist.

    Eine im Anfangsstadium befindliche Leberzirrhose zeigt wenig oder noch gar keine Symptome. Nachfolgend genannte Symptome können in unterschiedlicher Reihenfolge oder Intensität auftreten. Auf jeden Fall geht der innere Vorgang der Umwandlung von Lebergewebe kontinuierlich voran. Absterbendes Lebergewebe wird durch neues, aber nicht funktionsfähiges Bindegewebe ersetzt. Diese Umwandlung hinterlässt eine narbige Struktur. Die Funktion der Leber wird dadurch eingeschränkt und der Blutfluss ist nicht mehr gewährleistet und wird gestaut. Dadurch kommt es  zu Umgehungskreisläufen.

    Typische äußerlich wahrnehmbare Anzeichen sind

  • Als wahrnehmbare Symptome bei Leberzirrhose stellen sich in späteren Leberzirrhose Stadien Leistungsminderung, Konzentrationsschwäche und Müdigkeit ein. Sichtbar werden die so genannten Leberhautzeichen aber erst relativ spät, zum Beispiel spinnennetzartige, rote Äderchen auf der Haut, rot gefärbte Kleinfingerballen, Weißfärbung der Fingernägel (Milchglasnägel), Rötung der Handinnenflächen oder gelbliche Hautfärbung. Auch eine Lackzunge oder Ödeme können als weitere Sekundärsymptome auftreten.
  • Leistungsminderung, Müdigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Im späteren Stadium Rötung der Handinnenflächen (Palmarerythem)
  • Leberhautzeichen, Spider-Naevi, rot gefärbte Kleinfingerballen
  • Rhagaden
  • Lackzunge
  • Gelbsucht (Ikterus)
  • Ödeme, hauptsächlich an den Beinen und Knöcheln.

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    Einer fortgeschrittenen Lebererkrankung kommen Sie im Krankheitsverlauf Leberzirrhose nicht mehr mit Hausmitteln bei. Sie sollten dann unbedingt die Hilfe eines Arztes in Anspruch nehmen.

    Innerlich ablaufende Symptome zunehmender Leberzirrhose sind

  • Blutungen. Beeinträchtigung der Leberfunktion in Bezug auf die Synthesefunktion der Blutgerinnung können zu innerlichen oder äußerlichen Blutungen führen. 
  • Krampfadern und Hämorrhoiden durch Pfortaderhochdruck als sekundäre Auswirkungen. Eine Leberzirrhose lässt keinen normalen Blutdurchfluss mehr zu und es entsteht ein Blutstau (Portale Hypertension) Es bilden sich dadurch Umgehungskreisläufe und daraus folgend Krampfadern an inneren Organen.
  • Ösophagusvarizen. Äußerlich sichtbar sind venöse Umgehungskreisläufe als sogenannte Kollateralkreisläufe in der Bauchhaut. Meist führen diese aber durch die Speiseröhre (Ösophagusvarizen). In diesen Varizen herrscht ein hoher Druck und sie sind sehr dünnwandig. Es besteht daher die Gefahr, dass sie platzen können. Es kommt dabei dann zu lebensbedrohlich starken Blutungen, Bluterbrechen oder Teerstuhl und bei starkem Blutverlust möglicherweise zum Schock. 30% dieser Blutungen aus den Ösophagusvarizen gehen letal aus.
  • Ödeme in den Beinen und Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum (Aszites) Beim Aszites kann sich im Bauchraum bis zu 20 Liter Wasser ansammeln, ohne dass der Betroffene dadurch unbedingt Beschwerden wahrnehmen muss.
  • Milzvergrößerung (durch den Mangel an Thrombozyten)

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  • Leberkoma. Die nicht mehr ausreichende Entgiftungsfunktion der Leber führt innerhalb des Blutkreislaufes zu toxisch belastetem Blut zum Gehirn zu einer Gehirnentzündung (hepatische Enzephalopathie). Damit verbunden sind Bewusstseinsstörungen oder Leberkoma.
  • Verlust von Muskelmasse. Durch die nachlassende Eiweißproduktion in der Leber werden die körpereigenen Proteine abgebaut und es kommt zum Verlust von Muskelmasse.
  • Zittern der Hände. Eine Schwächung der Muskulatur verbunden mit verminderter Entgiftung kann zum Zittern der Hände (Tremor) führen.
  • Blutgerinnung. Fehlendes Eiweiß wiederum vermindert die Blutgerinnung. Auch die Milz, die bei Leberzirrhose belastet und geschwollen ist, trägt dadurch zum Abbau von Blutplättchen (Thrombozyten)und zur Minderung der Blutgerinnung bei. Der Erkrankte ist dadurch stark blutungsgefährdet.
  • Bauchwassersucht (Leberzirrhose Aszites) macht sich erst bemerkbar, wenn sich größere Wasseransammlungen im Bauchbereich bilden. Jedoch ist auch diese schmerzlos. Sekundär bilden sich Krampfadern in der Speiseröhre, der Mangel an Thrombrozyten führt zu einer Milzvergrößerung. Die Entgiftungsfunktion der Leber lässt nach, die Blutbildung erfolgt nur noch mangelhaft und es kann zum Leberkoma kommen.
  • Juckreiz. Eine Stauung der Gallenflüssigkeit kann bei Leberzirrhose Juckreiz am ganzen Körper verursachen.
  • Nierenversagen. Tritt im Spätstadium einer Leberzirrhose Nierenversagen auf, so ist dies eine weitere Komplikation, die zum Tode führen kann.

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Ursachen

    Häufigste Ursache für Leberzirrhose ist in Deutschland der Alkoholgenuss. Alkoholiker, die mehr als 10 Jahre regelmäßig und viel Alkohol konsumieren, können mit einer Leberzirrhose rechnen.

    Alkohol bedeutet durch seinen sehr hohen Brennwert für die Leber ein Überangebot von Energie. Die Umwandlung des Alkohols über den Zucker- und Fettstoffwechsel kann nicht mehr auf normalem Wege erfolgen. Die überschüssigen Fette, die vom Körper nicht im Fettgewebe eingebaut werden können, lagern sich in der Leber ab. Alkohol schädigt die Leberzellen, weil er auf diese Art den Stoffwechsel von Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß hemmt. Es kommt dann irgendwann zu einer Leberentzündung, durch die die Leberzellen fortschreitend geschädigt werden.

    • Im unserem europäischen Raum ist es fast immer Alkoholmissbrauch, welcher die alkoholische Leberzirrhose verursacht. Vermutet man, dass eine Leberzirrhose Alkohol bedingt ist, es sich also um eine äthyltoxische Leberzirrhose handelt, so müssen alle anderen Arten von dieser Leberzirrhose ausgeschlossen werden, um den richtigen Behandlungsweg einzuschlagen. Bei Leberzirrhose durch Alkohol ist absolute Alkoholabstinenz erstes Therapiegebot.

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    Die Fettleberhepatitis entwickelt sich aus einer Fettleber und führt letztendlich zur Leberzirrhose. Die Fettleber gehört in den Industrienationen zu einer der häufigsten Lebererkrankungen. In Deutschland zählt schon jeder vierte Erwachsene zu den Übergewichtigen. Auch Kinder und Jugendliche sind immer häufiger durch falsche Ernährung und Bewegungsmangel adipös und haben bereits eine Fettleber. Eine Fettleber bildet sich automatisch bei Übergewichtigen und Fettleibigen. Im Laufe der Entwicklung einer Fettleber kommt es dann zu einer Entzündung der Leberzellen, die dadurch Absterben. Dies führt dann zum Umbau der Leberarchitektur. Dadurch wird der Blutkreislauf in der Leber gestaut und die Leberfunktion wird geschädigt und letztendlich entwickelt sich eine Leberzirrhose.

    Virushepatitis. Es kann sich aber auch um eine Virushepatitis handeln. Man teilt ein in Leberzirrhose child A, Leberzirrhose child B bis Leberzirrhose child C, was wiederum für die Lebenserwartung bei Leberzirrhose Aussagekraft hat, wobei C sehr schlechte Erwartungen hat im Hinblick auf Überlebenszeit.

    • Es ist sehr wichtig, eine Hepatitis C im Akutstadium zu erkennen und zu behandeln, damit nicht aus dieser Hepatitis C Leberzirrhose entsteht.
    • Chronische Hepatitis B, C und D sind Leberentzündungen infektiöser Ursache. Wobei die Hepatitis C in Deutschland nach Alkohol die zweithäufigste Ursache ist, die zur Leberzirrhose führt. Weltweit jedoch ist es die Hepatitis B, die in erster Linie zur Leberzirrhose führt. Hepatitis D kann nur in Verbindung mit der Hepatitis B entstehen und kann daher nicht als alleinige Ursache genannt werde.

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    Medikamente und Giftstoffe können, wenn sie dem Organismus in übermäßiger Menge zugeführt werden ebenfalls die Leber soweit schädigen, dass es zur Leberzirrhose kommt.

    Erbliche Leberkrankheiten als Ursachen, die durch schädliche Ablagerungen in der Leber eine Leberentzündung entstehen lassen, die sich dann in eine Leberzirrhose entwickelt.

    Autoimmune Lebererkrankungen führen zur Leberentzündung, die sich dann zur Leberzirrhose entwickeln kann.

Leberzirrhose Behandlung

    Worauf Ärzte immer zuerst achten, das sind die Leberwerte, um die Funktion der Leber zu beurteilen. Um diese Blutwerte zu bekommen, wird eine Blutuntersuchung im Labor gemacht.

    Die Entscheidung für die Art der Behandlung hängt immer von der Ursache der Leberzirrhose ab. Eine alkoholische Leberzirrhose kann man hauptsächlich durch jeglichen Verzicht auf Alkohol behandeln.

    Bei der Ursache durch Virushepatitis C oder B wird eine antivirale Medikamenten Therapie durchgeführt. Über Medikamente können Sie auf der Seite Leber Behandlung im Abschnitt Medikamente nachlesen.

    Weiter wird auf eine leberschonende Ernährung geachtet mit viel kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln. Nachzulesen bei Ernährung auf der Seite Leber Behandlung.

Was Sie neben der ärztlichen Leberzirrhose Behandlung tun können:

    Hausmittel der Leber Behandlung
    sind nicht immer gleich Leberzirrhose Therapie!

    Vor der Anwendung von jeglicher Art Mittel steht die Leberzirrhose Diagnose durch den behandelnden Arzt. Wollen Sie starke Leber Medikamente vermeiden, so entlasten Sie die Leber durch eine geeignete Leberzirrhose Diät oder Leberzirrhose Ernährung, z.B. dem Weglassen von zu fettigen Speisen. Vermeiden Sie Alkohol. Trinken Sie viel Wasser, so kann die kranke Leber Giftstoffe besser ausschwemmen. Vermeiden Sie in Ihrer Ernährung bei Leberzirrhose Schimmelpilze im Brot.

    Die Mariendistel ist eines der bekanntesten Heilmittel für die Leber. Jedoch sollten Sie  für eine Leberzirrhose Therapie Fertig-Präparate aus der Apotheke anwenden, da sich bei einer Teezubereitung die Wirkstoffe für die Leber in Wasser nur schlecht lösen. Der Tee wirkt deshalb nur gut für die Verdauung, aber nicht als Leberschutz-Therapie.

    Feuchtwarme Leberwickel sind ein natürliches Leber Hausmittel, denn sie fördern die Durchblutung der Leber. Machen Sie diese Auflage täglich 30 Minuten lang jeweils nach dem Mittagessen.

    Wollen Sie Ihre Leber mit einer Leber Ernährung entlasten, so essen Sie fettarm und verzichten auf das Alkohol Trinken.

    Trinken Sie täglich einen Leber-Galle-Tee aus dem Reformhaus.

    Machen Sie eine Kur mit Artischocken-Saft (3x täglich 2 Esslöffel) oder mit einem Artischocken-Präparat aus Artischocken Blättern (größere Wirksamkeit). Sie verstärken dadurch den Gallefluss und regenerieren die Leberzellen.

    Nehmen Sie als Leber Diät öfters frische Artischocken in den Speiseplan auf.

Leberzirrhose Prognose

    Eine Leberzirrhose ist nicht mehr rückgängig zu machen. Jedoch kann sie, wenn sie rechtzeitig behandelt wird, aufgehalten werden, was bei sehr guter Prognose und frühzeitiger Behandlung einer Leberzirrhose Heilung fast gleichkommt.

    Eine oft gestellte Frage ist die nach der Lebenserwartung bei Leberzirrhose. Die Lebenserwartung geht über Jahre oder Jahrzehnte, seltener in weniger als einem Jahr. Man kann sagen, dass in den meisten Fällen die Leberzirrhose das Endstadium chronischer Lebererkrankungen ist, wenn deren Verlauf nicht durch geeignete Behandlungen gestoppt wird. Hauptsächlich gehört dazu jeglicher Verzicht auf Alkoholkonsum.

    Wenn die Leber ihre Funktionen noch erfüllen kann, nennt man sie kompensierte Leberzirrhose. Lebensdauer mit dieser Form der Erkrankung kann bei disziplinierter Lebensführung statistisch ermittelt ca. 9 Jahre betragen. Trotzdem können sich Symptome wie rasche Ermüdbarkeit, Gewichtsabnahme, Potenzabnahme beim Mann zeigen.

    Eine dekompensierte Leberzirrhose ist bereits eine fortgeschrittene Leberzirrhose. Komplikationen sind die Bauchwassersucht, genannt Aszites bei Leberzirrhose. Wasser im Bauch Raum behindert dann Atmung und Blutzirkulation. Die Leberzirrhose Lebensdauer bei dieser fortgeschrittenen Form liegt statistisch erfasst bei ca. 1,5 Jahre.

    Zusammenfassung: Durch Leberzirrhose kommt es zum Untergang von Leberzellen und dem sich daraus nachziehenden Einbau von Bindegewebe in die Leber, wodurch die Gewebearchitektur gestört und es zu knotigen Veränderungen kommt. Die damit einhergehende übermäßige Bildung von Bindegewebe kann mehr als 50 % der gesamten Leber einnehmen. Dadurch wird die Durchblutung der Leber soweit beeinträchtigt, dass sich das Blut im Bereich der Pfortader vor der Leber staut. Die Leberfunktion wird soweit gemindert, dass sie nicht mehr in der Lage ist, ihre Aufgabe zu erfüllen.

Heilung von Krankheiten mit Homöopathie, Hausmitteln oder Teezubereitung erfordert Sachkenntnis. Wenn Sie nicht ausreichend medizinisches Wissen besitzen, um sichere Diagnosen über Krankheiten zu stellen, können Sie folgenschweren Irrtümern verfallen. Daher sollen Ratschläge und Tipps auf dieser Webseite nur eine Ergänzung zur ärztlichen Behandlung und der Anweisung Ihres Apothekers sein.

 

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