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Autor:
Manfred Heinrich

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Leberschmerzen - bei Fettleber bis Leberzirrhose

    Zu Leberschmerzen kommt es erst, wenn das Organ durch Erkrankung vergrößert ist, denn eigentlich ist die Leber recht schmerzunempfindlich. Wenn keine Veränderungen an der Leber festgestellt werden, dann kommen für die Leberschmerzen zuerst die Gallenblase oder die Gallengänge in Frage.

    Ursachen von Leberschmerzen

    Meist werden vom Patienten neben den Leberschmerzen auch Verdauungsprobleme mit Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, Übelkeit oder Erbrechen, Erschöpfung und Müdigkeit berichtet. Die Leber ist ein robustes Organ, welches eigentlich erst bei wirklich ernsthaften Problem Schmerzen entstehen lässt.

    Die meisten direkt von der Leber ausgehenden Schmerzen sind Leberkapselspannungsschmerzen. Diese werden verursacht, wenn sich die Leber infolge einer Krankheit vergrößert. Die nachfolgenden Erkrankungen der Leber können für solche Schmerzen verantwortlich sein:

  • Bei Verdauungsproblemen kann es zu Meteroismus im Dickdarm kommen, wobei dann in einer Dickdarmschlaufe Darmgase gefangen sind. Wenn diese Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen wahrgenommen werden, können diese als Leberschmerzen gedeutet werden.
  • Krankhafte, teilweise schmerzliche Veränderungen innerhalb der Leber durch nachfolgend genannte Erkrankungen.
  • Leberschwäche (Leberinsuffizienz) mit vielfachen Begleitumständen, durch die die Leberschmerzen ausgelöst werden können.
  • Aszites, die Bauchwassersucht kann durch Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum und den dadurch verursachten Druck auf die Leber Schmerzen verursachen.

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Leberkrebs als Spätfolge nach Leberschmerzen

  • Er tritt meist erst in einem späten Stadium einer Lebererkrankung auf. Leberkrebs kann aber auch durch Metastasen aus anderen Krebserkrankungen entstanden sein.
  • Leberkrebs verursacht im Frühstadium noch keine Leberschmerzen, jedoch kann es zu Leistungsminderung und Druckgefühl im rechten Oberbauch kommen. Wichtig ist es, für eine Krebsdiagnose immer auf Gewichtsverlust zu achten.
  • Dieses Leberzellkarzinom kann auch Aszites, eine Wasseransammlung im Bauchraum verursachen und durch Minderung der Bilirubinfunktion innerhalb der Leberfunktion die Skleren der Augen gelblich färben.
  • Die Diagnose kann durch Blutuntersuchung, Ulltraschall oder Computertomografie gestellt werden. Mit der Magnetresonanztomografie lässt sich eine sichere Diagnose stellen.

Leberentzündung als Ursache für Leberschmerzen

  • Leberentzündung, Hepatitis verursacht teils schmerzhafte Schädigung der Leberzellen. Jegliche Entzündung kann Leberschmerzen verursachen. Mit den Entzündungen gehen Gewebsveränderungen vor sich. Wichtige Leberzellen können absterben, durch neue Zellen mit bindegewebigem Charakter ersetzt werden, was ein Anzeichern beginnender Leberzirrhose ist.
  • Neben Infektionen mit den Hepatitisviren A-E können Alkohol und starke Medikamente zu einer Hepatitis führen.
  • Auch Bakterien, wie Salmonellen oder Leptospiren können eine Leberentzündung verursachen. Daneben kann in einigen Fällen auch Pilzbefall zur Entzündung der Leber führen.
  • Vergiftung durch Gifte aus der Nahrung oder Chemie aus der Umwelt. Über die Atemluft nehmen wir innerhalb des Hauses chemische Ausdünstungen aus Waschmitteln, Weichmachern, Plastikmöbeln, Fußböden, Wandverkleidungen, Tapeten und Kleidungsstücken auf. Außerhalb der Wohnung begegnen uns Umweltgifte in Abgasen von Kraftfahrzeugen, Fabrikabgasen und aus verseuchtem Erdboden. Diese Gifte gehen über die Lunge in den Blutkreislauf und müssen von der Leber entgiftet werden. Verständlicherweise entstehen daraus Belastungen, die die Leber schädigen können.
  • Schwere Vergiftungen führen zur Zersetzung der Leber, die am zweiten oder dritten Tag nach dem Genuss einsetzt und sich mit Leberschmerzen äußert.
  • Pilzvergiftung kann eine der stärksten Leberschädigungen auslösen. Toxine, die vorher nicht durch Erhitzen zerstört wurden, führen noch zu den harmlosesten Vergiftungen. Werden Pilze nach dem Sammeln nicht trocken gelagert und zu lange aufbewahrt, können sich Toxine entwickeln, die zu gefährlichen Pilzvergiftungen führen können. Auch aufgewärmte Pilzgerichte sind in ihrer Gefährlichkeit nicht zu unterschätzen. Schwere Vergiftungen zum Beispiel mit dem Knollenblätterpilz führen oft zu Leberversagen und Tod.
  • Fettleber kann Leberschmerzen verursachen, weil sie durch die ständige Einlagerung von Fetten anschwillt und entzündet.

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Leberschmerzen und andere Symptome bei Leberzirrhose

    Im Anfang der Erkrankung merkt der Betroffene meist noch nichts. Es bestehen noch keine Leberschmerzen oder andere Beschwerden. Nur durch eine ärztliche Untersuchung kann eine Diagnose gestellt werden. Sie würde dann auf Leberfibrose lauten.

    Die Symptomatik ist ein Druckgefühl im rechten Oberbauch. In diesem Stadium ist die Architektur der Leber noch erhalten. Jedoch kommt es nun schon zur Bildung von Bindegewebe innerhalb der Leber.

    Der Patient klagt über Müdigkeit, Leistungsschwäche und häufige Abgeschlagenheit. Ein Völlegefühl oder Druckgefühl spürt er im rechten Oberbauch.

    Im fortgeschrittenen Stadium zeigen sich auf der Haut die Leberzeichen als spinnengewebsartige rote Äderchen.

    Die Kleinfingerballen sind rot gefärbt und an den Fingernägeln erkennt man die Milchglasnägel, die weiß gefärbt sind. Auch die Handinnenflächen zeigen eine rote Färbung. Lackzunge und Ödeme im Gesicht weisen außerdem auf eine Leberzirrhose hin.

    Eine Bauchwassersucht (Aszites) sorgt für größere Wasseransammlungen im Bauch.

    Krampfadern in der Speiseröhre (Ösophagusvarizen) bilden eine echte Lebensgefahr durch inneres Verbluten.

    Ein Mangel an Thrombozyten lässt die Milz sich vergrößern.

    Die Entgiftung durch die Leber ist mangelhaft, das Blut gelangt mit allen Belastungen ins Gehirn und es kann zum Leberkoma kommen.

    Auch die Nieren werden durch diese Gifte im Blut sosehr geschädigt, dass es zum Nierenversagen kommen kann.

    Juckreiz am ganzen Körper kann durch die Stauung von Galleflüssigkeit entstehen.

    Leberzirrhose ist das Endstadium der meisten Lebererkrankungen. Hierbei stirbt Lebergewebe ab und wird aufgrund der Regenerierungsfunktion der Leber durch neues Gewebe ersetzt. Hierbei geschieht die Regenerierung jedoch nicht auf normalen Wege, sondern das absterbende Gewebe wird durch knotig vernarbtes Bindegewebe ersetzt. Der ganze Vorgang kann schmerzlos oder schmerzhaft mit Leberschmerzen ablaufen. Meist wird jedoch ein Druck im rechten oberen Bauchraum gespürt.

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Zusätzliche Ursachen für Leberschmerzen

  1. Überforderung der Leber durch ungesunde Ernährung. Dazu gehören unreifes Obst, zu viel fettes Fleisch.
  2. übermäßiger Alkoholkonsum ist eine der Hauptursachen für Leberzirrhose. Man sollte frühzeitig darauf aufmerksam werden, wenn der Genuss von Alkohol Leberschmerzen verursacht.
  3. Medikamenten Vergiftung durch übermäßigen Gebrauch, Nebenwirkungen oder falsche Anwendung.
  4. Stauungsleber mit zunehmenden Druck auf die Leberzellen, durch Herzschwäche (Herzinsuffiziens).
  5. Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) im akuten Stadium durch bakteriellen Befall.
  6. Cholangites, die Gallenblasenentzündung führt ebenso zu heftigen Schmerzen.
  7. Gallenstein können äußerst heftige Koliken auslösen. Es sind Ablagerungen von kristallisierten Gallenbestandteilen, die beim Durchgang durch den Gallengang festhängen, den Gallefluss blockieren und die Schleimhaut der Gallengänge verletzen.
  8. Auch eine Entzündung des Bauschpeicheldrüsenkopfes kann zur Leber hin schmerzhaft ausstrahlen und als Leberschmerzen wahrgenommen werden.

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    Leberbeschwerden Symptome bei Fettleber und Leberschmerzen

    Bei einer Fettleber und einer damit verbundenen Schwellung wird ein Druckgefühl, als dumpfes und nur gelegentliches Drücken gespürt. Später entwickeln sich daraus dann richtige Schmerzen.

    Eine Lebervergrößerung kann von einem erfahrenen Behandler schon allein durch Abtasten unter dem Rippenbogen festgestellt werden.

    Leberschmerzen entstehen bei akuter Leberentzündung oder bei der Fettleber.

    Bei einer Leberzirrhose verkleinert sich die Leber durch Gewebsuntergang. Dabei entstehen selten Leberschmerzen.

    Bei den meisten Lebererkrankungen entstehen Oberbauchbeschwerden, die durch Verdauungsprobleme verursacht werden. Sie zeigen sich als Völlegefühl, Appetitlosigkeit oder Blähungen. Auch Übelkeit oder Erbrechen können auftreten.

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    Steigt der Pfortaderdruck, kann sich dies in Hämorrhoiden äußern.

    Häufig kommen bei Leberkrankheiten Kopfschmerzen vor.

    Ein aufgetriebener Bauch kann durch Leberschwellung oder Bauchwassersucht verursacht worden sein.

    Müdigkeit und Leistungsabfall deuten oft auf eine Funktionsminderung der Leber hin. Oftmals ist dies durch Alkoholmissbrauch verursacht.

    Gelenk- und Muskelschmerzen können auch von der Leber ausgelöst worden sein.

    Eine gelbliche Verfärbung der Haut und der Skleren deutet auf einen mangelhaften Bilirubinabbau hin. Dies ist oft ein Zeichen von Funktionsschwäche im Bilirubinstoffwechsel der Leber.

    Verlässliche Symptome für die Diagnose einer Lebererkrankung liefert die Blutuntersuchung. Überhöhte Leberwerte bei GOT und GPT geben genauen Aufschluss.

    Ein Lebervergrößerung stellt man mit Ultraschall oder Computertomografie fest.

    Therapie Leberschmerzen - was hilft?

    Man stellt zuerst durch eine Blutuntersuchung bei der Leberentzündung Hepatitis den Virustyp fest.

    Die akute Hepatitis bedarf meist keiner Medikamente, wenn Bettruhe und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu einer Ausheilung ausreichen.

    Alkoholverzicht ist absolutes Gebot bei der Behandlung.

    Sollte eine sekundäre Lebererkrankung durch eine andere Krankheit entstanden sein, so ist es unerlässlich dass zuerst diese Grundkrankheit ausgeheilt wird. Meist wird sich dann auch die Leber wieder erholen.

    Bei der chronischen Hepatitis B wird eine Therapie mit Interferon durchgeführt. Leider ist von diesem Medikament oft mit Nebenwirkungen zu rechnen (grippeähnliche Symptome oder Gewichtsverlust kommen öfters vor). Bei Resistenzen muss auf andere Medikamente ausgewichen werden. Weitere Medikamente werden gegeben, um die Viren bei schwerem Verlauf der Krankheit zu hemmen. Dazu gehören Lamivudin. Weitere Medikamente zur Virushemmung sind Telbivfudin, Entecavir, Adefovir oder Tenofovier.

    Eine völlige Ausheilung der Hepatitis B wird nur bei 5% der Patienten beschrieben, jedoch kann eine hochreplikative Verlaufsform mit hoher Virusmenge im Körper in eine Verlaufsform mit niedriger Virusmenge gewandelt werden. Es ist jedoch  nötig, sich einer dauerhaften oder lebenslangen Behandlung zu unterziehen. Nur so kann ein Wiederaufflammen oder Voranschreiten der Krankheit verhindert werden. Man kann dies allerdings nur von wenigen verantwortungsbewussten Patienten erwarten.

    Die Leber wird bei chronischer Hepatitis C durch das körpereigene Interferon nicht mehr ausreichend geschützt. Deshalb wird durch eine unterstützende Therapie mit Interferon der Heilungsvorgang unterstützt. Das neue Interferon alfa in pegylierter Form wird gegenüber der früheren Interferontherapie mit 3 Spritzen pro Woche, nur noch 1x wöchentlich unter die Haut von Oberschenkel oder Bauch gespritzt.

    Als weiteres Medikament ist Ribavirin bekannt. Es dient weitgehendst zur Unterstützung des Interferon und wird in Kombination mit diesem gegeben. Ribavirin wird täglich in Tablettenform genommen.

    In mehreren klinischen Studien hat ein neues Medikament für die Hepatitis C Therapie mit seiner Wirksamkeit überzeugt. Im Jahre 2013 wurde Sofosbuvir in Kombination mit Ribavirin und Peginterferon bei Patienten eingesetzt. Es führte zu höheren Heilungsraten, als die bisherigen Kombinationen. 2013 war das Medikament noch nicht zugelassen. Es bleibt zu beobachten, wie es weitergeht.

    Ziel jeder Hepatitis C Therapie ist es, das Virus dauerhaft aus dem Körper zu entfernen. Dem Betroffenen wird so die Sorge einer fortschreitenden Leberkrankheit mit zunehmender körperlicher Belastung, die Gefahr, andere Menschen mit dem Virus zu infizieren und als hauptsächlichste Sorge, später so schwer zu erkranken, dass mit schlimmen Folgen für die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit gerechnet werden muss. Am Ende droht dann die Leberzirrhose mit tödlichem Ausgang.

Naturheilverfahren bei Lebererkrankungen und Leberschmerzen

    Zuerst sollte jeglicher Alkohol weggelassen werden. Trinken Sie stattdessen viel schmackhaftes stilles Wasser aus natürlichen Quellen.

    Fette Speisen belasten die Leber und sind einer Heilung nicht hilfreich.

    Vermeiden Sie Giftstoffe in Ihrer Ernährung. Schimmelpilze im Brot sind für die Leber nicht verträglich. Sie müssen dann nicht die Leber entgiften.

    Als Heilmittel und zum Entgiften der Leber empfiehlt sich die Mariendistel. Es gibt sie als Fertigpräparat in der Apotheke zu kaufen. Tees aus Mariendistel werden zwar auch oft angewandt, sind aber nicht so wirksam.

    Feuchtwarme Leberwickel helfen durch die Förderung einer besseren Durchblutung beim Ausschwemmen von Giften aus der Leber und unterstützen die Entgiftung der Leber..

    Eine Kur mit Artischockensaft als reines Artischockenpräparat verstärkt den Gallefluss.

    Zu einer Leberentgiftung Olivenöl mit Zitronensaft einzunehmen, ist eine Kur, die wir zur Leber Entgiftung noch nicht erprobt haben und derzeit nicht weiterempfehlen.

Auch die Homöopathie bietet verschiedene Lebermittel bei Leberschmerzen an.

Weitere Hausmittel bei Leber Behandlung und Leberschmerzen

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Heilung von Krankheiten mit Homöopathie, Hausmitteln oder Teezubereitung erfordert Sachkenntnis. Wenn Sie nicht ausreichend medizinisches Wissen besitzen, um sichere Diagnosen über Krankheiten zu stellen, können Sie folgenschweren Irrtümern verfallen. Daher sollen Ratschläge und Tipps auf dieser Webseite nur eine Ergänzung zur ärztlichen Behandlung und der Anweisung Ihres Apothekers sein.

 

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