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Von Leberbeschwerden bis Leberzirrhose

    Leber Beschwerden sind niemals harmlos. Entweder es war ein Diätfehler, der die Beschwerden auslöste, es handelt sich um eine Infektion oder es besteht bereits eine schwerwiegende Lebererkrankung. Es gibt verschiedene Leberkrankheiten mit Schmerzen im rechten Rippenbereich, die die menschliche Leber befallen können.

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    Zu den hauptsächlichen Krankheiten bei Leberbeschwerden gehören: Hepatitis-A  Hepatitis-B  Hepatitis-C  Fettleber  Leberzirrhose  Leberkrebs oder Leberinsuffiziens. Allen gemeinsam ist, dass die Leberwerte zu hoch sind.

 Leberschmerzen Ursache für die Erkrankung der Leber

  • Meist haben Patienten neben den Leberschmerzen auch Verdauungsprobleme mit Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. Übelkeit oder Erbrechen, Erschöpfung und Müdigkeit können ebenfalls auftreten.
  • Eigentlich entstehen in der Leber erst bei ernsthaften Problemen Schmerzen.
  • Lokalisation unterhalb rechter Rippenbogen wird meist als Ort der Schmerzen angegeben. Oft sind es Leberkapselspannungsschmerzen. Diese werden verursacht, wenn sich die Leber infolge einer Krankheit vergrößert.
  • Bei Verdauungsproblemen kann es zu Meteroismus im Dickdarm kommen. Dabei sind dann in einer Dickdarmschlaufe Darmgase gefangen. Werden diese Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen wahrgenommen, so können diese als Leberschmerzen fehlgedeutet werden.
  • Krankhafte, schmerzliche Veränderungen innerhalb der Leber können durch nachfolgend genannte Erkrankungen erfolgen.
  • Leberschwäche (Leberinsuffizienz) mit vielfachen Begleitumständen, können die die Leberschmerzen auslösen.
  • Bauchwassersucht (Aszites) kann durch Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum und den dadurch verursachten Druck auf die Leber Schmerzen verursachen.
  • Eine Überforderung der Leber durch ungesunde Ernährung kann zu Leberschmerzen führen, wenn sie sowieso schon in ihrer Funktion beeinträchtigt ist. Dazu gehören zu viel fettes Fleisch.
  • Übermäßiger Alkoholkonsum ist eine der Hauptursachen für Leberbeschwerden. Man sollte darauf aufmerksam werden, wenn der Genuss von Alkohol Leberschmerzen verursacht. Sind Leberschmerzen Alkohol bedingt, dann ist es an der Zeit, mit dem Konsum aufzuhören.
  • Medikamenten Vergiftung durch übermäßigen Gebrauch, Nebenwirkungen oder falsche Anwendung hat immer einen schädlichen Einfluss und eventuellen Schmerzen in der Leber zur Folge.
  • Stauungsleber mit zunehmenden Druck auf die Leberzellen, durch Herzschwäche (Herzinsuffiziens).
  • Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) im akuten Stadium durch bakteriellen Befall kann zu erheblichen Schmerzen führen, die man meist als Symptome Leber-seitig zuordnet.
  • Eine Gallenblasenentzündung (Cholangites) verursacht heftige Schmerzen.
  • Gallenstein-Leiden können äußerst heftige Koliken auslösen. Ablagerungen von kristallisierten Gallenbestandteilen, die beim Durchgang im Gallengang festhängen bleiben, können den Gallefluss blockieren und die Schleimhaut der Gallengänge schmerzhaft verletzen.
  • Die Entzündung des Bauchpeicheldrüsenkopfes kann zur Leber hin schmerzhaft ausstrahlen und wird dann als Leberschmerzen wahrgenommen.

 

Leberschmerzen Symptome bei Leberzirrhose

  • Der Beginn ist fast immer eine Leberentzündung. Hepatitis verursacht teils Schädigung der Leberzellen und Schmerzen im Oberbauch rechts, genauer bezeichnen kann man sie als Schmerzen unter den Rippen rechts. Jegliche Entzündung kann Leberschmerzen Symptome verursachen. Symptome Leberentzündung gehen mit Gewebsveränderungen innerhalb der Leber vor sich.
  • Die Leberbeschwerden Symptome bei der Leberzirrhose sind Druckgefühl im rechten Oberbauch. Bald kommt es dann zur Bildung von Bindegewebe innerhalb der Leber. Der Erkrankte klagt über Müdigkeit, Leistungsschwäche und häufige Abgeschlagenheit als weitere Leberschmerzen Symptome. Das Völlegefühl spürt er im rechten Oberbauch.
  • Der Mangel an Thrombozyten verursacht, dass die Milz sich vergrößert.
  • Im späteren Stadium zeigen sich auf der Haut die Leberzeichen als spinnengewebsartige rote Äderchen.
  • Die Kleinfingerballen können rot gefärbt sein und an den Fingernägeln bilden sich Milchglasnägel, die weiß gefärbt sind. Auf den Handinnenflächen zeigt sich eine rote Färbung.
  • Auch Lackzunge und Ödeme im Gesicht weisen auf Leberzirrhose hin.
  • Durch die Stauung von Galleflüssigkeit  kann Juckreiz am ganzen Körper entstehen.
  • Eine Bauchwassersucht (Aszites) sorgt für größere Wasseransammlungen im Bauch, welche durch zunehmenden Druck für Schmerzen sorgt.
  • Ösophagusvarizen, die aufplatzen können, verursachen in der Speiseröhre erhöhte Lebensgefahr durch inneres Verbluten.
  • Die Entgiftung durch die Leber ist nun mangelhaft geworden, das Blut gelangt mit allen giftigen Belastungen ins Gehirn und das kann zum Leberkoma führen.
  • Auch eine Schädigung der Nieren kann durch diese Gifte im Blut zum Nierenversagen führen.
  • Ursachen für Leberentzündung

  • Regelmäßige oder zu häufige Einnahme von Rheumamitteln oder Schmerzmitteln.
  • Übermäßiger Alkoholkonsum führt anfangs zu einer Fettleber-Hepatitis.
  • Zu viel Fett oder Zucker in der Nahrung oder bei Zucker- oder Fettstoffwechselstörungen.
  • Vergiftungen mit Chemikalien, verdorbenen Nahrungsmitteln, giftigen Pilzen oder falschen Medikamenten.
  • Leberentzündung durch Infektionen mit Hepatitis-Viren, wozu hauptsächlich Hepatitis-A, Hepatitis-B oder das Hepatitis-C Virus gehören.
  • Weitere Viren, Bakterien oder Parasiten, die in ihrer schädigenden Wirkung Leberbeschwerden verursachen.
  • Erkrankungen, wie Leberentzündung, Fettleber, Leberzirrhose oder Leberkrebs.

Symptome bei Fettleber und anderen Lebererkrankungen

  1. Eine Lebervergrößerung kann durch Abtasten unter dem Rippenbogen festgestellt werden.
  2. Bei einer Fettleber und einer damit verbundenen Schwellung wird ein Druckgefühl, als dumpfes und nur gelegentliches Drücken gespürt. Schmerzen rechts unter Rippen entstehen bei akuter Leberentzündung oder bei der Fettleber.
  3. Verdauungsbeschwerden (Oberbauchbeschwerden) mit Blähungen, Völlegefühl oder Appetitlosigkeit. Bei den meisten Lebererkrankungen entstehen Oberbauchbeschwerden, die durch Verdauungsprobleme verursacht werden. Sie zeigen sich als Völlegefühl, Appetitlosigkeit oder Blähungen.
  4. Auch Übelkeit oder Erbrechen können auftreten.
  5. Hämorrhoiden sind auch Zeichen einer Lebererkrankung. Erhöhter Blutdruck in der Pfortader führt zu Krampfadern, die sich als Hämorrhoiden zeigen.
  6. Häufige Kopfschmerzen können von der Leber kommen.
  7. Ein aufgetriebener Bauch kann seine Ursache in einer Schwellung der Leber haben. Ein Lebervergrößerung stellt man mit Ultraschall oder Computertomografie fest.
  8. Müdigkeit und Leistungsschwäche durch zu häufigen Alkoholmissbrauch. Später wird der Betroffene ein Druckgefühl im Oberbauch verspüren, wenn der Alkohol die Leber bereits zur Fettleber gemacht hat oder bereits eine Leberentzündung besteht.
  9. Bei einer Virus-Hepatitis verspürt der Patient ebenfalls Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Abgeschlagenheit, jedoch gesellen sich hierbei noch Schmerzen im rechten Oberbauch, Gelenk- und Muskelschmerzen hinzu.
  10. Im fortgeschrittenen Stadium Gelbliche Verfärbung der Haut, häufig sichtbar in der Bindehaut der Augen, deutet auf eine Funktionschwäche der Leber im Bilirubin-Stoffwechsel hin. Die Leber ist nicht mehr in der Lage, die Abbauprodukte der roten Blutkörperchen (Bilirubin) im ausreichenden Maße zu verstoffwechseln.
  11. Durch eine Blutuntersuchung wird man den Virustyp ermitteln und die Erhöhung der Leberwerte GOT und GPT feststellen. Auch der Bilirubinwert wird bei Hepatitis erhöht sein. Handelt es sich bereits um eine schwere Hepatitis, so haben sich auch bereits die Gerinnungswerte und die Menge des Eiweißes Albumin verändert.

 

Auswirkungen - unbedingt Leber entgiften!

  • Anfangs kommt es bei Diätfehlern und Alkoholmissbrauch zur Fettleber.
  • Später bei fortgesetztem übermäßigem Alkoholkonsum werden Leberzellen absterben und es entwickelt sich die Leberzirrhose. Das Lebergewebe wird dabei seine Funktionsfähigkeit verlieren und es wird knotig und bindegewebig umgebaut.
  • Im Bauchraum kann sich bei Leberzirrhose vermehrt Wasser ansammeln und es kann zur Bauchwassersucht (Aszites) kommen.
     
  • Entzündungen der Leber - die Alkohol Leber

    Es gibt viele Möglichkeiten, wodurch eine Leberentzündung verursacht werden kann. Infektionskrankheiten stehen an vorderster Stelle der hervorgerufenen Leberentzündungen. Eine akute Leberentzündung kann innerhalb eines halben Jahres ausheilen, wogegen die chronische Form der Hepatitis ein Leben lang bestehen kann. Vor einer Leberentzündung kann man sich durch Impfung schützen.

   

    Die Verursachung einer Leberentzündung kann auf verschiedenen Wegen herbeigeführt worden sein:

  • Giftstoffe können, wenn ihnen die Entgiftungsfunktion der Leber nicht mehr gewachsen ist, eine Entzündung hervorrufen.
  • Hauptsächlich Hepatitis A, B und C Viren verursachen Infektionen in der Leber
  • Leberverfettung tritt meist in Kombination mit einer Stoffwechselerkrankung auf und führt zu Entzündungen der Leber. Zu diesen Erkrankungen gehört Diabetes mellitus.
  • Alkoholmissbrauch (anfangs Leberverfettung) und Giftstoffe aus Medikamenten.
  • Autoimmunkrankheiten sind ebenfalls als Auslöser bekannt.

 

    Arten der Leberentzündung:

    Hepatitis A

    Durch diese Erkrankung werden die Leberzellen geschädigt und die Organfunktion beeinträchtigt. Meist wird die akute Leberentzündung durch Hepatitis A oder E Viren ausgelöst. Der Infektionsweg dieser Erkrankung geht meist über den Genuss von verseuchtem Trinkwasser oder Nahrungsmittel. Fäkalien, die ins Trinkwasser gelangt sind, gehören zu den häufigsten Verursachern. Unhygienische Lebensumstände gehören zu den Gefahrenherden der Hepatitis A.

   

    Anzeichen für die Erkrankung treten erst nach Wochen oder Monaten auf.

  • Sie zeigen sich anfangs in nur geringfügigen Beschwerden, wie schnelle Ermüdung, Abgeschlagenheit und Leistungsschwäche.
  • Ein Ikterus (Gelbsucht) ist ein deutliches Zeichen für die Erkrankung, welcher sich aber nicht in jedem Fall zeigen wird und wenn, dann erst im fortgeschrittenem Stadium.
  • In Verbindung mit diesem Symptom kann sich auch der Stuhl entfärben und der Urin durch Bilirubin dunkel bis tiefbraun werden.
  • Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung, Blähungen oder Durchfall sind weitere Symptome.
  • Der Patient verträgt kein fettes Essen, Fleisch oder Alkohol mehr und ihm wird übel davon.
  • Leichtes Fieber, eventuelles Hautjucken oder ein leichter Ausschlag können auch auftreten.
  • Die Blutuntersuchung gibt genaueren Aufschluss durch erhöhte Leberwerte, die auf eine nachlassende Leberfunktion hinweisen. Auch der Virustyp kann damit ermittelt werden.
  • Die Größe der Leber kann durch Ultraschall (Sonographie) festgestellt werden. Durch eine gute Ultraschallauswertung ist es auch möglich, die Struktur und Kontur der Leber festzustellen.
  • Mit einer Biopsie kann eine geringe Menge Lebergewebe entnommen werden, welches anschließend mikroskopisch untersucht wird. Dadurch kann eine genaue Aussage über den Grad der Erkrankung in der Umwandlung des Lebergewebes in Bindegewebe getroffen werden.
  • Eine Übertragung der Viren auf andere Personen kann schon vom ersten Tag an stattfinden, trotzdem noch keine Symptome auftreten.

    Prognose für die akute Hepatitis:
    Sie kann folgenlos in wenigen Wochen ausheilen, wenn die Leber geschont wird. Dazu gehören der Verzicht auf Alkohol und andere die Leber schädigende Substanzen.

   

    Hepatitis C

    Infektionen mit den Hepatitisviren B, C und D können chronisch werden. Auch bestimmte Medikamente können zu chronischen Leberentzündungen führen. Verursacht wird diese Erkrankung durch verunreinigte Spritzen, häufig bei Drogenkonsum. Sie kann auch durch Sex übertragen werden. Es kommt zur Ansiedlung der Viren in den Leberzellen und zu deren Zerstörung und zur Beeinträchtigung der Leberfunktion.

    Symptome zeigen sich bei der chronischen Hepatitis anfangs keine oder nur sehr geringfügige. Die Krankheit wird oft erst bei einer Blutuntersuchung durch erhöhte Leberwerte festgestellt.

    Die Übertragung der Viren auf andere Personen ist schon vom ersten Tag an möglich.

    Prognose für die Hepatitis der Virustypen B, C und D: 
    Diese Krankheiten sind bekannt für einen chronischen Verlauf. Wird eine Therapie aber schon früh begonnen, so ist auch bei der Hepatitis C mit einer Ausheilung zu rechnen. Sollte sich eine schwere Erkrankung entwickeln, so kann aus der Leberentzündung eine Leberzirrhose werden.

    Die Medikamente für die Behandlung der Hepatitis C werden laufend weiterentwickelt, sodass in Zukunft mit besseren Prognosen gerechnet werden kann.

    Leberzirrhose

    Der Erkrankte merkt von einer beginnenden Leberzirrhose meist nichts, weil die Erkrankung anfangs ja keine Beschwerden verursacht. Erst bei einer ärztlichen Untersuchung wird sich die Diagnose Leberfibrose stellen.

    Spürt der Patient ein Druckgefühl im rechten Oberbauch, dann passt dies in den Verdacht auf Leberfibrose, bei der die Architektur der Leber zwar noch erhalten ist, es aber bereits zu Bindegewebsbildung gekommen ist.

    Zu den üblichen Krankheitssymptomen bei Leberentzündung, wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Leistungsschwäche kommt nun noch ein Völle- oder Druckgefühl im rechten Oberbauch.

    Es gibt aber noch die typischen Anzeichen von Leberzirrhose, die sich auf der Haut zeigen, sich in hormonellen Störungen bemerkbar machen und weitere beachtliche gesundheitliche Störungen verursachen, die auf der Seite Leberzirrhose ausführlich beschrieben werden.

Behandlung einer Hepatitis

  1. Wichtig ist zuerst, bei einer Virusinfektion den auslösenden Virustyp zu bestimmen.
  2. Eine Akut-Hepatitis kann alleine durch Bettruhe, vitaminreiche Kost und Alkoholverzicht ausgeheilt werden.
  3. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen eine akute Hepatitis.
  4. Eine Begleithepatitis wird durch Behandlung der Grundkrankheit geheilt.
  5. Die chronische Hepatitis B wird außerdem noch mit Medikamenten behandelt. Gegeben werden dabei virushemmende Medikamente wie Lamivudin.
  6. Die chronische Hepatitis C wird mit den Medikamenten Interferon und Ribavirin therapiert.

Die erforderliche Therapie - Leberschmerzen - was hilft?

    Man stellt zuerst durch eine Blutuntersuchung bei der Leberentzündung Hepatitis den Virustyp fest, um die entsprechenden Behandlungsansätze zu erfahren.

    Eine akute Hepatitis bedarf meist keiner Medikamente, wenn Bettruhe eingehalten wird und die Selbstheilungskräfte des Körpers eine Ausheilung herbeiführen können.

    Alkoholverzicht ist das wichtigste Gebot bei der Behandlung, um die Leber zu entlasten, noch bevor man mit einer Leberentgiftung beginnt.

  1. Es ist unerlässlich, dass zuerst die Grundkrankheit ausgeheilt wird, durch die die sekundäre Lebererkrankung entstanden ist. Meist wird sich dann auch die Leber bei ausreichender Leberentgiftung wieder erholen.
  2. Bei der chronischen Hepatitis B führt man eine Therapie mit Interferon durch. Leider kommt es oft zu Nebenwirkungen, wie grippeähnlichen Symptomen oder Gewichtsverlust. Bei Resistenzen wird auf andere Medikamente ausgewichen. Zusätzliche Medikamente gibt man, um die Viren bei schwerem Verlauf der Krankheit zu hemmen. Genannt werden meist Lamivudin, Telbivfudin, Entecavir, Adefovir oder Tenofovier. Die Entscheidung liegt immer beim behandelnden Arzt.

    Eine völlige Ausheilung der Hepatitis B kann nur bei ca. 5% der Patienten erreicht werden, jedoch kann eine hohe Virusmenge im Körper in eine Verlaufsform mit niedriger Virusmenge gewandelt werden. Es ist jedoch nötig, sich einer dauerhaften oder lebenslangen Behandlung zu unterziehen. Nur so wird ein Wiederaufflammen oder ein Voranschreiten der Krankheit verhindert.

    Bei chronischer Hepatitis C wird die Leber durch das körpereigene Interferon nicht mehr ausreichend geschützt. Deshalb führt man eine unterstützende Therapie mit Interferon durch. Das neue Interferon alfa in pegylierter Form spritzt man gegenüber der früheren Interferontherapie mit 3 Spritzen pro Woche, nur noch 1x wöchentlich unter die Haut von Oberschenkel oder Bauch.

    Als weiteres Medikament ist Ribavirin bekannt. Es dient zur Unterstützung von Interferon und man gibt es in Kombination mit diesem. Ribavirin kann täglich als Tablette genommen werden.

    Im Jahre 2013 wurde Sofosbuvir in Kombination mit Ribavirin und Peginterferon bei Patienten eingesetzt. Es konnte zu höheren Heilungsraten, führen, als die bisherigen Kombinationen. 2013 war das Medikament aber noch nicht zugelassen. Es bleibt zu beobachten, wie es weitergeht.

    Ziel jeder Hepatitis C Therapie ist es, die Viren dauerhaft aus dem Körper zu entfernen. Dem Erkrankten wird so die Sorge einer fortschreitenden Leberkrankheit genommen. Auch die Gefahr, andere Menschen mit dem Virus zu infizieren und später so schwer zu erkranken, dass mit schlimmen Folgen für die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit gerechnet werden muss, wird gebannt. Auch die Leberzirrhose mit tödlichem Ausgang kann durch eine verantwortliche Behandlung verhindert werden.

     

Naturheilverfahren bei Lebererkrankungen und Leberschmerzen

    Fette Speisen belasten die Leber. Sie sollten sie vermeiden, denn sie sind für eine Heilung eher hinderlich.

    Schimmelpilze im Brot sind für die Leber nicht verträglich. Vermeiden Sie Giftstoffe in Ihrer Ernährung. Sie müssen dann nicht die Leber entgiften.

    Als Heilmittel und zum Entgiften der Leber hat sich die Mariendistel einen Namen gemacht. Sie können sie als Fertigpräparat in der Apotheke zu kaufen. Tees aus Mariendistel werden zwar auch oft angewandt, sind aber für eine Leberentgiftung nicht so wirksam.

    Feuchtwarme Leberwickel führen zu einer besseren Durchblutung. Beim Ausschwemmen von Giften aus der Leber unterstützt eine bessere Durchblutung die Entgiftung der Leber..

    Eine Kur mit Artischockensaft als reines Artischockenpräparat verstärkt den Gallefluss und wird bei jeder Kur zur Leberentgiftung empfohlen.

Leber entgiften - Hausmittel für die Leber Behandlung

  1. Mischen Sie Teeblätter aus Löwenzahnblättern und -wurzeln mit Mariendistel zu gleichen Teilen. Bereiten Sie sich daraus einen Tee, den Sie mehrmals am Tag zum Entgiften der Leber trinken.
  2. Tee aus Ackerschachtelhalm, Birkenblätter, Schafgarbe, Brennessel und Eisenkraut ist ebenfalls eine gute Teemischung für die Leber-Entgifung.
  3. Mariendistel als Tee getrunken ist empfehlenswert für die Verdauung. Für eine Leberbehandlung empfiehlt sich aber eher ein Fertigpräparat aus der Apotheke. Es wird als zur Entgiftung Leber-freundlich empfohlen.
  4. Artischockensaft wirkt entgiftend für die Leber.
  5. Frischpflanzensaft aus Bitterstoffen eignen sich hervorragend für eine Leberkur zur Leberentgiftung.
  6. Frischpflanzensaft ist immer wirksamer als ein Tee, weil er die Wirkstoffe in frischer Form enthält. Beim Tee sind die Blätter getrocknet und die Wirksamkeit der Inhaltsstoffe ist abgeschwächt.
  7. Oft wird zur Leberentgiftung Olivenöl, Grapefruitsaft und die Einnahme von Bittersalz empfohlen. Diese Methode ist sehr umstritten und kann einen erheblichen Schock für den Organismus darstellen. Es gibt andere und bessere Verfahren.
  8. Vorbeugen vor einer Hepatitis

    Der Alkoholkonsum sollte auf das Mindestmaß beschränkt werden.

    Trinkwasser entweder aus verschlossenen im Handel gekauften Flaschen entnehmen oder das Wasser immer vor Genuss abkochen.

    Obst immer schälen, Gemüse dünsten oder abkochen.

    Vor dem Aufenthalt in tropischen Ländern mit Hepatitis Gefährdung können Sie sich gegen Hepatitis A und B  impfen lassen.

    Direkten Blutkontakt über Spritzen oder Infusionen vermeiden.

    Geschlechtsverkehr immer mit Kondom.

    Bei Druck oder Leberschmerz zuerst nach der Leberschmerzen Ursache forschen, siehe bei Leberschmerzen

Leber Homöopathie bei Lebererkrankungen

Heilung von Krankheiten mit Homöopathie, Hausmitteln oder Teezubereitung erfordert Sachkenntnis. Wenn Sie nicht ausreichend medizinisches Wissen besitzen, um sichere Diagnosen über Krankheiten zu stellen, können Sie folgenschweren Irrtümern verfallen. Daher sollen Ratschläge und Tipps auf dieser Webseite nur eine Ergänzung zur ärztlichen Behandlung und der Anweisung Ihres Apothekers sein.

 

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