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Autor:
Manfred Heinrich

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Hüftschmerzen - wenn das Hüftgelenk schmerzt

    Hüftgelenk Schmerzen werden am häufigsten verursacht
    durch eine Hüftgelenk-Arthrose (Coxarthrose).
    Die Hüftschmerzen Ursache kann aber auch einen rheumatischen Ursprung haben (siehe auch Rheuma). Auch Hüftgelenksentzündung kann als Ursache infrage kommen. Ebenfalls kann als Schmerz-Auslöser auch die untere Wirbelsäule vermutet werden. Schleimbeutelentzündung durch Sport bei Fehlbelastung oder Hüftschmerzen durch Joggen, ist auch eine Möglichkeit.

Bei Kindern kann es sich um eine vorübergehende Coxitis fugax handeln.

    Die Hüftschmerzen Ursache kann dabei ein Erguss und eine Schwellung im Schleimgelenk sein, die allgemein nach 1 bis 2 Wochen wieder verschwinden. Jedoch sollte die Diagnose von einem Arzt gestellt werden, denn es könnte ja eine andere Ursache dahinterstehen.

    Durch die degenerativen Veränderungen, die eine Arthrose am Hüftgelenk verursacht, wird dessen Funktion eingeschränkt und die Schmerzen in der Hüfte beim Gehen nehmen mehr und mehr zu. Oftmals handelt es sich dabei um stechende Hüftschmerzen.

    Bei Nichtbehandlung gerät das betroffene Gelenk durch die Folgen der Schonhaltung, die der Betroffene zur Schmerzvermeidung einnimmt, in Fehlstellungen der die Hüfte umgebenden Knochen und Muskeln, was unweigerlich zu Becken- und Wirbelsäulenschiefstand führen muss. Im Laufe der Zeit werden dadurch weitere Bereiche des Bewegungsapparates geschädigt, was sich in Muskelverspannung, Schmerzen in Rücken (Wirbelkörper) und Kniegelenk zeigt. Als endgültige Konsequenz führt dieser Teufelskreis in einen Bewegungsverlust der gesamten Hüfte. nach oben

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Symptome bei Schmerzen in Hüfte oder Hüftnähe

    Spüren Sie in der Hüfte Schmerzen, so werden Sie diese meist in der Leiste spüren. Die Schmerzen ziehen sich von der Hüfte in die Leiste. Ursprungsort ist meist die Gelenkkapsel Hüftgelenk.

    Hüftschmerzen beim Laufen sollten Sie ernstnehmen. Brechen Sie den Lauf ab und gehen Sie vorsichtig unter Vermeidung des Schmerzes zum Ausgangspunkt zurück.

    Rücken und Hüftschmerzen entstehen meist durch zu wenig Bewegung und durch Übergewicht. Aber denken Sie auch an die Nieren als Ursprung.

    Hüftschmerzen in der Schwangerschaft entstehen durch Verdrängung des wachsenden Fötus.

    Bei Schmerzen linke Hüfte, wenn diese Schmerzen sich zum Rücken ziehen, sollten Sie auch die Niere als Ursache in Betracht ziehen. Gleiches gilt für Schmerzen rechte Hüfte.

    Hüftschmerzen im Liegen können durch Arthrose entstehen. Sie sollten dann aber auch Schmerzen beim Gehen in der Hüfte spüren, wenn die Ursache Arthrose ist.

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Behandlung Hüftschmerzen

    Sie erfolgt in den meisten Arztpraxen mit Schmerzmitteln, Rheumamitteln oder schmerzlindernden Psychopharmaka. Der Schmerz kann auch mittels örtlicher  Lokalanästhesie in Form von Nervenblockaden angegangen werden, Manuelle Hüftschmerzen Behandlung befasst sich hauptsächlich mit Krankengymnastik. Auch mittels Akupunktur kann eine Schmerzbehandlung erfolgen. Wichtig zur Bewältigung der Schmerzen ist eine gute Entspannung, die mittels psychologischer oder alternativer Methoden erreicht werden kann.

    Wie uns verschiedentlich von Patienten berichtet wurde, die vorher unter stechendem Hüftschmerz beim Laufen litten, haben sie ihr Leiden unter Anwendung folgender Methode selbst in den Griff bekommen:

  1. Legen Sie Ihre Gehstützen weg und versuchen Sie vorsichtig ein oder zwei Schritte zu tun. Treten dabei plötzliche Hüftschmerzen auf, so setzen Sie beim nächsten Schritt Ihren Fuß in einem anderen Winkel auf den Boden auf.
  2. Sollte beim nächsten Schritt immer noch die Hüfte schmerzen, so verändern Sie den Winkel, mit dem Sie Ihren Fuß aufsetzen radikal in die andere Richtung.
  3. Experimentieren Sie fortlaufend weiter, verändern Sie nur geringfügig den Aufsetzwinkel, bis Sie einen Winkel herausfinden, bei dem der Schmerz in der Hüfte geringer ist. Gehen Sie nun vorsichtig mit dieser Beinstellung weiter. Egal wie das aussieht, ob Sie nun einen Gang wie Charlie Chaplin haben, Sie müssen das ja nicht in der Öffentlichkeit tun. Hauptsache ist doch, dass Sie wieder einen Weg finden, ohne Hüftschmerzen wieder beweglich zu werden.
  4. Bedenken Sie, dass der Schaden durch das aneinander Reiben zweier Gelenkoberflächen entsteht, wenn dazwischen kein Knorpel und keine Gelenkschmiere mehr ist. Gelenkschmiere wird aber nur durch Bewegung erzeugt. Also müssen Sie das Gelenk so bewegen, dass die Gelenkoberflächen sich nur dort berühren, wo genügend Gelenkschmiere vorhanden ist. Durch wiederholte Bewegung wird nun wieder mehr Gelenkschmiere erzeugt und das gesamte Gelenk wird wieder ohne oder zumindest mit weniger Schmerzen belastbar.

    Mit Hüftschmerzen Sport treiben ist nur dann möglich, wenn Sie darauf achten, dass die Gelenkbelastung bei jeder Bewegung in einem anderen Winkel erfolgt. Versuchen Sie einmal statt auf Asphalt nun auf Gras oder unebenen Boden zu laufen. Bei jedem Schritt wird das Gelenk dabei in einem anderen Winkel belastet und die Gelenkschmiere kann wieder überall hin fließen. Laufen oder Joggen Sie jedoch auf Asphalt oder Beton, also auf völlig ebenen Boden, so wird das Gelenk immer an der selben Stelle belastet, die Gelenkschmiere wird dort weniger und weniger und schon stellen sich wieder die unerträglichen Reibe Schmerzen ein.

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    Hüftschmerzen nachts rauben den Schlaf. Diese Art Hüftschmerzen beim Liegen kann man mit etwas Geduld auch in den Griff bekommen. Nehmen Sie sich einige harte Kissen verschiedener Größe mit ins Bett. Klemmen Sie sich ein Kissen zwischen die Beine oder unterstützen Sie mit einem anderen Kissen das Knie. Experimentieren Sie hierbei eine Weile bis Sie eine Stellung gefunden haben, bei der Sie einschlafen können. Im Schlaf sucht sich der Körper meist selbst die beste Stellung. Hierbei gilt auch: ausreichend Bewegung am Tage mindert die Schmerzen in der Nacht.

    Auch die Hüftschmerzen beim Sitzen können Sie auf diese Weise mit Kissen und Verändern der Sitzhaltung lindern, wenn nicht sogar verhindern.

Wovon die Schmerzen in der Hüfte abgegrenzt werden sollten: 

Was Sie selbst gegen Hüftschmerzen tun können

  • Zuerst lassen Sie ein ausführliche Diagnose von Ihrem Hausarzt, einem Internisten oder vom Rheumatologen erstellen. Als weitere Möglichkeit käme noch ein orthopädischer Arzt in die Wahl, wenn Ihnen die vorgenannten Ärzte nicht helfen konnten.
  • Handelt es sich um eine Schleimbeutelentzündung, so können Ihnen Retterspitzumschläge und viel Ruhe helfen. Auch ein Wickel mit Topfen (Quark) können Sie ca. 15 Minuten anwenden.
  • Probieren Sie aus, ob Ihnen Wärme gut tut. Rotlicht, Infrarot oder Lavakissen wären Möglichkeiten.
  • Ätherische Öl können Ihre Schmerzen auch lindern. Mischen Sie dem Öl einige Tropfen Kamillenöl oder Teebaumöl zu und reiben Sie das erkrankte Gelenk damit ein.
  • Eine Entdeckung aus Amerika: Chondroitinsulfat und Glucosamin, bekommen Sie in Ihrer Apotheke. Von einigen Anwendern wurde damit bei Arthrose vollständige Wiederherstellung der Bewegungsfunktion ohne Operation berichtet. Allerdings gehört zu dieser Therapie auch, dass Sie sich wieder ausreichend bewegen um genügend Gelenkschmiere zu erzeugen.
  • Umschläge mit Quark oder Kohlwickel sind weitere bewährte Methoden. Sie können sie bei Erwärmung wieder entfernen.
  • Des weiteren können Sie Arnikablüten, Heublumenbäder oder Teufelskralle anwenden.

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  • Gelenkwickel aus Heilerde: Tragen Sie den Heilerde-Brei fingerdick auf und bedecken Sie ihn mit einem feuchten Tuch. Die Heilerde trocknen lassen und nach dem Trocknen (ca. 2 Stunden) entfernen.
  • Viel Bewegung, viel Training der Gelenke trägt maßgeblich zur Wiederherstellung bei, jedoch sollten Sie bei allen Übungen und Bewegungen immer unterhalb der Schmerzgrenze bleiben.
  • Eine Arthrose können Sie zwar nicht vollständig ausheilen, aber mit der richtigen Anwendung, Übung oder Therapie können Sie wieder schmerzfrei leben. Bedenken Sie stets, dass ein operativ ausgetauschtes Gelenk nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, wenn das Leben später damit eventuell zur Qual wird. Eine Garantie auf Schmerzfreiheit erhalten Sie durch eine Op niemals.

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Heilung von Krankheiten mit Homöopathie, Hausmitteln oder Teezubereitung erfordert Sachkenntnis. Wenn Sie nicht ausreichend medizinisches Wissen besitzen, um sichere Diagnosen über Krankheiten zu stellen, können Sie folgenschweren Irrtümern verfallen. Daher sollen Ratschläge und Tipps auf dieser Webseite nur eine Ergänzung zur ärztlichen Behandlung und der Anweisung Ihres Apothekers sein.

 

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