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Hüftgelenk-Schmerzen - Coxalgie

Hueftgelenk-Schmerzen werden am häufigsten verursacht
durch eine Hüftgelenk-Arthrose (Coxarthrose).

    Der Hüftgelenkschmerz kann aber auch rheumatischer Ursache sein (siehe auch Rheuma). Ebenfalls kann als Schmerz-Auslöser auch die untere Wirbelsäule vermutet werden. Schleimbeutelentzündung durch sportliche Fehlbelastung ist auch eine Möglichkeit.

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Hüftschmerzen Ursachen - Hüftgelenk Schmerzen Symptome

    Spüren Kinder in der Hüfte Schmerzen, so kann es sich um eine vorübergehende Coxitis fugax handeln, einem Erguss und Schwellung im Schleimgelenk, der allgemein nach 1 bis 2 Wochen wieder verschwindet - jedoch sollte die Diagnose von einem Arzt gestellt werden, denn es könnte ja eine andere Ursache dahinterstehen.

    Durch die degenerativen Veränderungen die eine Arthrose am Hüftgelenk verursacht, wird dessen Funktion eingeschränkt und die Schmerzen in Hüfte und Bein beim Gehen nehmen mehr und mehr zu. Bei Nichtbehandlung gerät der Betroffene durch die Folgen der Schonhaltung, die er zur Schmerzvermeidung einnimmt, in Fehlstellungen der die Hüfte umgebenden Knochen und Muskeln, was unweigerlich zu Becken- und Wirbelsäulenschiefstand führen muss. Im Laufe der Zeit werden dadurch weitere Bereiche des Bewegungsapparates geschädigt, was sich in Muskelverspannung, Schmerzen in Rücken (Wirbelkörper) und Kniegelenk zeigt. Als endgültige Konsequenz führt dieser Teufelskreis der Hüftgelenkschmerzen in einen Bewegungsverlust der gesamten Hüfte.

Behandlung der Hüftgelenk-Schmerzen in der Arztpraxis

    Wenn das Hüftgelenk schmerzt wird mit Schmerzmitteln, Rheumamitteln oder schmerzlindernden Psychopharmaka eine Hüftschmerzen Behandlung durchgeführt. Der Schmerz kann auch mittels örtlicher Lokalanästhesie in Form von Nervenblockaden angegangen werden, Manuelle Behandlungen befassen sich hauptsächlich mit Krankengymnastik. Auch mittels Akupunktur kann eine Schmerzbehandlung erfolgen. Wichtig zur Bewältigung der Schmerzen ist eine gute Entspannung, die mittels psychologischer oder alternativer Methoden erreicht werden kann.

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Behandlung Hüftgelenkschmerzen

  • Zuerst lassen Sie eine ausführliche Diagnose von Ihrem Hausarzt, einem Internisten oder vom Rheumatologen durchführen. Als weitere Instanz käme noch ein orthopädischer Arzt in die Wahl, wenn Ihnen die vorgenannten Ärzte nicht helfen können.
  • Handelt es sich um eine Schleimbeutelentzündung, so können Retterspitzumschläge und viel Ruhe helfen. Auch ein Wickel mit Topfen ca. 15 Minuten anwenden.
  • Probieren Sie, ob Ihnen Wärme gut tut. Rotlicht, Infrarot oder Lavakissen.
  • Ätherische Öl können Ihre Schmerzen lindern. Mischen Sie dem Öl einige Tropfen Kamillenöl oder Teebaumöl zu. Reiben Sie das erkrankte Gelenk damit ein.

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  • Eine Entdeckung aus Amerika: Chondroitinsulfat und Glucosamin, ist enthalten in "Joint Formula", einem Nahrungsergänzungsmittel aus den USA. Sie bekommen die Wirkstoffe aber auch seperat in Ihrer Apotheke. Von einigen Anwendern wurde bei Arthrose vollständige Wiederherstellung der Bewegungsfunktion ohne Operation berichtet.
  • Umschläge mit Quark oder Kohlwickel sind bewährte Methoden. Sie können sie bei Erwärmung wieder entfernen.
  • Des weiteren können Sie Arnikablüten, Heublumenbäder, Teufelskralle anwenden.
  • Gelenkwickel aus Heilerde anwenden. Tragen Sie den Brei fingerdick auf und bedecken Sie ihn mit einem feuchten Tuch. Die Heilerde trocknen lassen und nach dem Trocknen (ca. 2 Stunden) entfernen.

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  • Viel Bewegung, viel Training der Gelenke trägt maßgeblich zur Wiederherstellung bei, jedoch sollten Sie bei allen Übungen immer unterhalb der Schmerzgrenze bleiben.
  • Eine Arthrose können Sie zwar nicht vollständig ausheilen,
    aber mit der richtigen Anwendung können Sie wieder schmerzfrei leben. Bedenken Sie stets, dass ein operativ ausgetauschtes Gelenk nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, wenn das Leben später damit eventuell zur Qual wird. Eine Garantie auf Schmerzfreiheit erhalten Sie damit nie.
  • Ergänzende Tipps für manuelle Anwendungen finden Sie auch noch auf der Seite Hueftschmerzen.

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Heilung von Krankheiten mit Homöopathie, Hausmitteln oder Teezubereitung erfordert Sachkenntnis. Wenn Sie nicht ausreichend medizinisches Wissen besitzen, um sichere Diagnosen über Krankheiten zu stellen, können Sie folgenschweren Irrtümern verfallen. Daher sollen Ratschläge und Tipps auf dieser Webseite nur eine Ergänzung zur ärztlichen Behandlung und der Anweisung Ihres Apothekers sein.

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Autor:
Manfred Heinrich

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