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Hepatitis akut - Hepatitis chronisch

    Die Hepatitis ist eine Leberentzündung, die durch Hepatitis-Viren übertragen wird. Eine akute Hepatitis ist noch in dem Stadium, in dem eine Ausheilung möglich ist, im Gegensatz zu einer chronischen Hepatitis, bei der eine Ausheilung gar nicht oder kaum möglich ist, die also lebenslang bestehen kann.

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Unterschiede zwischen Hepatitis A, Hepatitis B, Hepatitis C, D und E

  1. Als akute Hepatitis treten auf:
    • Hepatitis A
    • Hepatitis E - diese beobachtet man aber nur in tropischen Ländern .

    Eine akute Hepatitis verheilt in wenigen Wochen, manchmal aber auch erst nach Monaten, wird aber niemals chronisch.

  2. Als chronische Hepatitis treten auf:
    • Hepatitis B
    • Hepatitis C
    • Hepatitis D - diese tritt nur zusammen mit Hepatitis B auf, niemals allein.

 

Ansteckungswege und Schutz bei Hepatitis-Erkrankungen

  1. Akute Hepatitis A
    • Die Viren befinden sich in verunreinigtem Trinkwassser, häufig im Kot Erkrankter, im See- oder Fluss-Wasser nahe Toilettenabwässern.
    • Oft auch in Muscheln, die nicht lange genug gekocht wurden oder Austern, die roh gegessen werden. Auch auf nicht ausreichend gewaschenem oder gekochtem Gemüse oder Salat.
    • Hepatitis A Viren werden bereits eine Woche bevor sich Symptome zeigen mit dem Stuhl ausgeschieden.
    • Übertragung wird durch das Hepatitis-A-Virus verursacht. Es wird von Mensch zu Mensch bei Hautkontakt durch sogenannte Schmierinfektion und durch kontaminierte Nahrung übertragen. Epidemien können in Deutschland sporadisch durch kontaminierte Speisen aus Gemeinschaftsküchen auftreten.
    • Inkubationszeit bei Hepatitis A  sind 10 Tage bis 4 Wochen
    • Schutz vor Hepatitis A durch Hepatitis A Impfung.
  2. Akute oder chronische Hepatitis B
    • Innerhalb der ersten 6 Monate nach Ansteckung kann die Krankheit bei Erwachsenen bis zu 90% spontan, also von selbst ausheilen. Es besteht aber auch die Gefahr, dass sie bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem chronisch wird. Besonders bei Säuglingen ist die Gefahr, dass sie chronisch verläuft zu 90% gegeben, durch die Übertragung von der bereits erkrankten Mutter auf das Neugeborene.
    • Die Inkubationszeit liegt zwischen 6 Wochen und 6 Monaten.
    • Übertragung erfolgt hauptsächlich über das Blut. Hepatitis B wird durch HBV, das Hepatitis Virus, genauer das Hepatitis-B-Virus übertragen. Meist durch Sexualverkehr, kontaminierte Nadeln bei Drogenkonsum, durch Piercing, gemeinsame Zahnbürste, Rasierklingen oder Tattoo. Auch Hygienemängel im medizinischen Bereich in Entwicklungsländer birgt die Gefahr von Ansteckung. Sie ist die weltweit am meisten vorkommende chronische Virusinfektion und ist neben Hepatitis C die häufigste Ursache für chronische Lebererkrankungen.
    • Schutz vor Hepatitis B: Es gibt eine Impfung Hepatitis B.
  3. Akute oder chronische Hepatitis C
    • Bei ca. 20% der Infizierten besteht die Chance, die akute Krankheit in den ersten 6 Monaten selbstständig auszuheilen. Bei 80% jedoch verläuft die Krankheit chronisch und das Virus verbleibt im Körper.
    • Die Inkubationszeit liegt zwischen 2 Wochen und 6 Monaten
    • Übertragung hauptsächlich durch infiziertes Blut über verletzte Schleimhäute oder über mit Blut von infizierten Personen verschmutzten Injektionsnadeln beim Drogenkonsum. Ebenfalls kann auch durch Piercing, Tattoo, gemeinsame Zahnbürste oder Rasierklinge eine Übertragung der Viren erfolgen. Eine Übertragung beim Geschlechtsverkehr ist möglich, aber selten. Die Übertragung von der Mutter auf das Neugeborene kommt in ca. 5% der Fälle vor.
  4. Chronische Hepatitis D
    • Es handelt bei dieser Erkrankung um die schwerwiegendste aller Leberentzündungen. Nur 25% der Erkrankten können erfolgreich behandelt werden. Oft kommt es zu schweren Krankheitsverläufen.
    • Inkubationszeit liegt zwischen zwischen 1 - 6 Monate.
    • Übertragung durch das Hepatitis-C-Virus. Sie erfolgt über das Blut und Körperflüssigkeiten, wenn diese mit kleineren Verletzungen der Schleimhäute in Kontakt kommen. Ansteckung durch Geschlechtsverkehr und von der infizierten Mutter auf das Kind sind selten. Sehr häufig jedoch geschieht eine Übertragung bei Drogenkonsumenten, die gemeinsame Nadeln benutzen.
    • Hepatitis D kann ausschließlich bei Menschen vorkommen, bei denen bereits eine Hepatitis B Erkrankung vorliegt.
  5. Akute Hepatitis E
    • Hepatitis E tritt fast ausschließlich als Reisekrankheit auf.
    • Die Inkubationszeit liegt zwischen 2 Wochen - 2 Monate.
    • Schutz vor Hepatitis E in Deutschland noch nicht möglich. In China gibt es seit 2012 eine Zulassung für einen Impfstoff.
    • Das Virus kann durch Kochen der Speisen oder des Wassers inaktiv gemacht werden. Es sollte im Ausland kein rohes oder unzureichend erhitztes Fleisch verzehrt werden.

 

Symptome bei akuter Hepatitis

    Bei einer Virushepatitis handelt es sich immer um eine Entzündung der Leber. Als Folge einer Entzündung der Leberzellen treten Leberfunktionsstörungen auf, die bei fast allen Hepatitiskrankheiten ähnliche Symptome verursachen, nur mit dem Unterschied, dass sie sich bei einigen Krankheiten öfter oder seltener zeigen. So werden sich bei der akuten Hepatitis C Gelbfärbung (Ikterus) von Skleren oder Haut seltener zeigen als bei der Hepatitis A.

    Bei der akuten Hepatitis treten nach Ablauf der Inkubationszeit in der Frühphase die ersten, meist uncharakteristischen Anzeichen der Krankheit mit Appetitlosigkeit, Abneigung oder Ekel gegen manche Nahrungsmittel oder Übelkeit auf. Es können aber auch Fieber, Muskel- oder Gelenkschmerzen auftreten. Manchmal kann sich auch ein Hautausschlag bilden.

    Es folgen die typischen Symptome eines Magen- Darminfektes mit Erbrechen, Bauchschmerzen, Fieber und Durchfall.

   

    In der Gelbsuchtphase werden die Funktionsstörungen der Leber soweit zunehmen, dass nun auch der Bilirubinstoffwechsel gestört ist. Dies äußert sich in einer leichten Gelbfärbung der Skleren in den Augen und bei einer stärkeren Störung auch auf der Haut des Körpers. Der Stuhl kann sich lehmfarben entfärben und der Urin wird dunkelfarben. Die vorher aufgetretenen Symptome nehmen nun ab, da die Krankheit mit der Gelbsucht nun ausreichende Ausdrucksmöglichkeiten hat.

    Im Verlauf der sogenannten Erholungsphase können Müdigkeit und Abgeschlagenheit auftreten. Diese Phase kann Wochen bis Monate dauern.

    Die akute Hepatitis A verläuft bei Kindern meist sehr glimpflich und hinterlässt lebenslange Immunität. Da sie meist nicht ärztlich behandelt und diagnostiziert wird, wird sie als grippaler Infekt eingestuft und die Betroffenen wissen gar nichts von ihrer Infektion.

 

Symptome der chronischen Hepatitis

    Beschwerden sind anfangs die typischen Leberbeschwerden wie bei der akuten Hepatitis. Wahrgenommen wird die Krankheit von den Betroffenen meist nur als grippaler Infekt. Die Gefahr ist dabei jedoch, dass bei einigen Patienten überhaupt keine Beschwerden auftreten und die Krankheit so unbemerkt ihren gefährlichen Fortgang nehmen kann, bis sie nach etwas 20 Jahren bei Nichtbehandlung zur Leberzirrhose führt.

    Als zusätzliche Symptome kennt man bei der chronischen Form ein Druckgefühl im rechten Oberbauch unter dem Rippenbogen, welches von einer Schwellung der Leber herrühren kann. Die Patienten klagen über erhöhtes Schlafbedürfnis und es können Gelenk- und Muskelschmerzen auftreten.

    Verlauf der chronischen Hepatitis B

    Diese kann unbemerkt und ohne Symptome Jahrzehnte lang verlaufen. Jüngere Menschen sind besonders gefährdet gegen diesen Verlauf. Die Folgeschäden können erheblich sein. Es können Leberzirrhose, Leberzellkarzinom und Enzephalopathie (Bewusstseinsveränderungen) auftreten und letztendlich zum Tode führen.

 

    Symptome der chronischen Hepatitis C

    Die herausragendsten Symptome bei der chronischen Hepatitis C sind Depressionen als häufigste psychische Erkrankung. Neben den negativen Gedanken und dem häufigen Grübelzwang mit Sorgen um die eigene Zukunft können aber auch Gewichtsabnahme verbunden mit Appetitlosigkeit auftreten.

    Angst und Furcht, die auch in Verbindung mit den Depressionen auftreten, können sich bis zu Phobien steigern.

    Bekannt ist bei Hepatitis die typische Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen und Antriebslosigkeit, die man letztendlich als chronisches Müdigkeitssyndrom bezeichnet.

    Diese beschriebenen geistigen Symptome können schon auf eine mangelhafte Entgiftung des Blutes, welches das Gehirn versorgt, hinweisen. Man kennt als weiteres Symptom die Hirnleistungsstörungen. Sie treten als mangelndes Konzentrationsvermögen, Gedächtnisstörungen, mangelnde Lernfähigkeit und Zunahme der Reaktionszeit auf.

    Homöopathische Mittel bei Hepatitis

    Phosphorus D12,
    3 mal täglich 5 Tropfen
    Leber vergrößert, akute Hepatitis, aber auch bei schwerem Verlauf

    Flor de piedra D4, i.v. als Ampulle
    an 3 Tagen, dann Pause. Kritische Lebererkrankung, zur Umstimmung.

    Mercurius dulcis D6,
    3 mal 1 Tablette
    subakute Hepatitis mit Neigung zu Durchfall,  Leber berührungsempfindlich. Zunge gelb-weiß mit Zahneindrücken.

    Natrium sulfuricum D6,
    3 mal 1 Tablette, Karlsbader Wasser.
    Gallige, dunkle Diarrhoe mit viel Gasen, morgens aus dem Bett treibend. Verschlimmerung bei feuchtem Wetter.

    Ipecacuanha D4,
    5 mal tägl. 5 Tropfen, oder Globuli
    Schneller Beginn, große Übelkeit, Neigung zum Erbrechen, Zunge rein.

    Chelidonium D6,
    5 mal tägl. 5 Tropfen:
    Aufvortreten der Augensymptome, trockenes Brennen in den Augen.

Erfahrungen in der Behandlung der chronischen Hepatitis

    Über die Medikamente, die bei der Behandlung gegeben werden, können Sie auf der Seite Leber Behandlung bei Medikamente nachlesen.

    Viel wird in Foren über die manchmal sehr starken Nebenwirkungen während und auch nach der Interferon-Kur berichtet. Noch Jahre nach einer bereits abgeschlossenen Behandlung berichten Patienten von anhaltend starken Nebenwirkungen. Auf die Frage, ob sie denn die Kur noch einmal machen würden, antworten aber trotzdem alle durchgehend mit ja.

    Zu den Nebenwirkungen, von denen berichtet wird, gehören extremer Haarausfall, Appetitlosigkeit, Gliederschmerzen, innere Unruhe, Hautreizungen, Aggressivität und Angstzustände. Berichtet wurde wieder von anderen Patienten von Kreislaufproblemen, Magenschmerzen, juckendem Hautausschlag und Fieber.

    Die anfänglichen Nebenwirkungen schwächten sich zwar während der Kur nach und nach ab, aber nach Beendigung der Kur waren sie wieder in voller Stärke da. Aber nicht bei jedem traten sie auf. Berichtet wurde auch, dass sie meist im Laufe der Zeit weniger werden oder dass sich der Betroffene daran gewöhnt hat oder besser damit fertig wird.

    Warum aber nehmen diese Menschen die jahrelangen Strapazen auf sich? Die Antworten wiesen durchgehend darauf hin, dass bei ihnen nun keine oder nur sehr wenige Viren im Körper nachweisbar sind, die unter der nachweisbaren Grenze für eine Hepatitis fallen. Die Angst, an einer unheilbaren Krankheit mit baldigem tödlichen Ausgang zu leiden wurde ihnen genommen. Ihre Leberwerte sind nun tadellos, das Gefühl, wieder gesund zu sein führte zu erheblich mehr Lebensqualität. Von fast jedem kam der Satz: Haltet durch!.

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