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Hepatitis-C - Ansteckung mit dem Hepatitis Virus

    Eine Behandlung der chronischen Hepatitis-C sollte die vollständige Hepatitis-Virus-Entfernung beinhalten. Sie sollten eine derart schwerwiegende und lebensbedrohende Krankheit nur von erfahrenen Spezialisten behandeln lassen.

    Die Infektion der Leber geschieht durch das Hepatitis-C-Virus HCV. Chronisch wird die Hepatitis, wenn die Krankheit mehr als 6 Monate andauert. Eine Hepatitis-Impfung gegen das Hepatitis-C-Virus gibt es nicht.

    

Hepatitis-C Symptome - was ist Hepatitis-C?

    Anfangs zeigen sich nur geringfügige Anzeichen für eine Leberentzündung. Es können Anzeichen für einen grippalen Infekt auftreten, die dann meist nicht mit einem Hepatitis-Virus in Zusammenhang gebracht werden. Niemand stellt sich die Frage Was ist Hepatitis? Meist kommt ein Verdacht auf die Krankheit erst bei einer Blutuntersuchung wegen der überhöhten Leberwerte festgestellt.

    Die Beschwerden sind ähnlich der einer Grippe mit Gelenkschmerzen und Abgeschlagenheit, Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Alkoholintoleranz. Oft treten auch gar keine Beschwerden auf.

    Bei schwerer Verlaufsform tritt eine Gelbsucht (Ikterus) hinzu. Die Hepatitis-C, ist insofern gefährlich, da die Viren ständig neue Leberzellen infizieren und diese dadurch zerstört werden, was dann zu einer Leberfibrose (Neubildung von Bindegewebe anstelle der abgestorbenen Leberzellen) was anschließend zu einer Leberzirrhose (Narbenleber) führen kann. Dies bedeutet einen Funktionsverlust der Leber bis zum Leberversagen..

    Eine chronische Verlaufsform bei der Hepatitis-C besteht dann, wenn im Blut länger als 6 Monate Viren nachgewiesen werden. Ca. 75% aller Hepatitis-C-Erkrankungen gehen nach der akuten Phase in die chronische Form über. Das heißt, dass nach dem heutigen Stand der Medizin nur 25% der Infizierten geheilt werden können.

 

    Eine chronische Hepatitis-C kann bei einem Drittel der Infizierten über Jahre unbemerkt fortbestehen. Bei den anderen zwei Drittel zeigen sich am häufigsten Symptome wie: Oberbauchbeschwerden, verminderte Leistungsfähigkeit mit Tagesmüdigkeit.

    Es können aber weitere Symptome wie Gelenkbeschwerden und ein Juckreiz der Haut auftreten.

    Die Zeiträume, über die sich eine Hepatitis-C bis zur Leberzirrhose entwickelt und damit bis zur vollständigen Leberschädigung können über Jahrzehnte gehen.

Hepatitis-C Übertragung und Ursachen der Hepatitis-C

  1. Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) durch Blutübertragung.
  2. Häufig ist die Krankheit unter Drogenabhängigen zu finden. Statistisch sind fast 90% der Drogenkonsumenten per Spritze mit Hepatitis-C infiziert. Die Ursache liegt fast ausschließlich bei der gemeinsamen Nutzung der gleichen Nadel.
  3. Eine Gefahr für die Übertragung besteht auch beim Piercing oder Tattoo, wenn die notwendigen sterilen Bedingungen für die Nadeln nicht eingehalten werden.
  4. Ärzte und Krankenschwestern sind gefährdet, wenn sie häufig mit infektiösem Blut in Kontakt kommen.
  5. Eine Ansteckung beim Geschlechtsverkehr ist eher selten, häufiger aber bei homosexuellen Kontakten festgestellt worden.
  6. Eine Übertragung von der infizierten Mutter auf das Neugeborene ist selten. Auch die Übertragung beim Stillen wurde noch nie nachgewiesen. Es wird daher den Hepatitis-C-positiven Frauen von damit befassten Verbänden von einer Schwangerschaft nicht abgeraten.
  7. Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Infizierung mit Hepatitis-C-Viren bis zur Wahrnehmung der ersten Symptome beträgt zwischen 2 Wochen und 6 Monaten.

 

Diagnose

    Die sichere Diagnose einer Hepatitis-C kann über eine Blutuntersuchung gestellt werden. Man legt dabei das Hauptaugenmerk auf die Leberwerte, den Enzymen. GOT und GPT sind die Transaminasen, die bei Erhöhung über die Leberfunktion bei Lebererkrankungen allgemein Auskunft geben.

    Gamma-GT und alkalische Phosphatase sind weitere Werte, die auf Anzeichen für die Erkrankung der Leber hinweisen.

    Wurden deutliche Erhöhungen der Leberwerte festgestellt, dann muss der Arzt weitere Punkte abklären, um zu einer deutlichen Diagnose Hepatitis-C zu kommen. Er wird nach Vorerkrankungen an Hepatitis fragen, gab es bisher Leberprobleme in der Familie, nimmt der Patient Drogen oder bestimmte Medikamente und wie steht es mit dem Alkoholkonsum?

    Eine Leberschwellung wird durch Abtasten oder mit Ultraschall festgestellt.

    Eine exakte Diagnose kann durch mikroskopische Untersuchung einer Lebergewebeprobe gestellt werden. Dazu ist eine Biopsie der Leber notwendig, das heißt die Entnahme einer geringen Menge von Gewebe aus der Leber mittels einer Kanüle (Spritze).

   

Behandlung - Hepatitis-C Impfung gibt es noch nicht

    Vor jeder Heilmaßnahme sollte im Blut der auslösende Virustyp festgestellt werden. Als Medikamente kommen für die Hepatitis-C hauptsächlich Interferon und Ribavirin infrage. Jedoch werden ständig neue Mittel entwickelt. Auf der Seite Leber Behandlung können Sie weiteres über Medikamente nachlesen.

Homöopathische Einzelmittel bei chronischer Hepatitis

    Podophyllum D4, 3 mal tägl 5 Tropfen: sollte bei Leberleiden immer zuerst gegeben werden und dazu das passende Mittel.
    Gallenverlustsyndrom nach langen Durchfällen, Hydrantenstuhl am frühen Morgen, krampfartige Leibschmerzen, Verlangen, die Leber zu reiben.

    Acid. mur. D2
    Bei Leberschrumpfung

    Ammon. mur. D2
    Leberanschwellung, Brennen und Schneiden auf der rechten Seite, bröckelige Stühle, erschwerte Entleerungen.

    Aur. mur. nat. D4
    Leberbeschwerden bei Herzleidenden

    Carduus mar. D2
    Leberschwellung, Gelbsucht, dumpfe Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen saurer, grünlicher Flüssigkeit, Völlegefühl in der Lebergegend, stechende Schmerzen, Frost und Hitze wechseln miteinander ab.

    China D6 5 mal tägl. 5 Tropfen
    Schwäche, Schweißneigung, subfebril Temperaturen (bis 38° C), appetitlos, aufgebläht, Durchfall nach dem Essen.

    Cholesterin D3
    Leberschwellung, Gelbsucht, verminderte Gallensekretion, Leber druckempfindlich mit Abmagerung, verhütetet die Neubildung von Gallensteinen.

    Colchicum D2
    Gelbsucht, Leberschwellung, starke Schmerzen von der Leber nach dem Bauch oder Rücken, Wundheitsgefühl in der Lebergegend, Verlangen nach Saurem, Galleerbrechen, Stuhl hellgelb, lehmfarbig und dünn, Schmerz am unteren rechten Schulterblatt.

    Digitalis D4
    Leberleiden durch Herzstörungen, Leber angeschwollen oder verhärtet, druckempfindlich, dauernder Durst, helle dünne Stühle, Hämorrhoiden, langsamer Puls

    Dolichos D2
    Leberschwellung mit unerträglichem Juckreiz, Erregungszustände, Schlaflosigkeit.

    Fel Tauri D4
    Leberschwellung mit aufgetriebenem Bauch, Gallenblasenentzündung, Gallensteinkolik

    Lycopodium D4
    Leberanschwellung, Gelbsucht, harte Stühle, Drang nach Entleerung, stundenlange Krämpfe, grünliches bitteres Erbrechen.

    Mercur. aur. D3
    Lebertumor, sehr harte, höckerige Geschwulstränder, Gelbsucht, Stuhlverstopfung, Verminderte Gallensekretion, Koliken, vergrößerte druckempfindliche Leber, Speichelfluss, tonfarbige, grün-schleimige Stühle, Nachtschweiß

    Mercur. dulc. D4
    Verminderte Gallensekretion, heftige Koliken, vergrößerte schmerzhafte Leber, Speichelfluss.

    Myricy cer. D2
    Leberkrebs, klebrige, dicke ekelhafte Absonderung im Munde, übelriechender Atem, dünne lehmartige Stühle, Hautjucken.

    Nux vomica D4
    Harte Leberanschwellung, stechende Schmerzen, bitterer Mundgeschmack, Gelbsucht, Hämorrhoiden.

Homöopathische Komplexmittel in der Lebertherapie

    Pflügerplex Cardus,
    Besserung der Beschwerden bei Lebererkrankungen,
    Inhaltsstoffe: Bryonia Trit. D 3, Lycopodium clavatum Trit. D 3, Ptelea trifoliata Trit. D 3, Silybum marianum Trit. D 3, Sulfur Trit. D 4, Veronica virginica Trit. D 3, Yucca filamentosa Trit. D 3,

    Pflügerplex Leptandra
    Begleittherapie bei Lebererkrankungen wie Entzündungen der Leber (Hepatitis).
    Inhaltsstoffe: Berberis vulgaris Dil. D 3, Chionanthus virginicus Dil. D 3, Hydrastis canadensis Dil. D 4, Juglans cinerea (HAB 34) Dil. D 3, Magnesium chloratum Dil. D 3, Mucuna pruriens Dil. D 3, Myrica cerifera (HAB 34) Dil. D 2, Natrium sulfuricum Dil. D 3, Veronica virginica Dil. D 2

    Pflügerplex LG13
    Chronische Störungen des Leber-Galle-Systems
    Inhaltsstoffe: Chelidonium majus Dil. D 3, Cinchona pubescens Dil. D 4,  Mucuna pruriens Dil. D 43

    Pflügerplex Mentha piperita
    Akute und chronische Erkrankungen der Leber, Gallenwege und -blase,  Gastrokardialer Symptomenkomplex, Meteorismus
    Inhaltsstoffe: Chamomilla recutita Urt., Chelidonium majus Dil. D 1,  Colocynthis Dil. D 4,  Mentha piperita Dil. D 1,  Silybum marianum Urt.,  Veronica virginica Dil. D 3

    Pflügerplex Pichi
    Gallensteine,  Gallengrieß, Verstopfung der Gallengänge,  Gallensteinkolik,  Gallenblasenentzündung, Leberschwellung, Gelbsucht
    Inhaltsstoffe: Chelidonium majus Dil. D 3,  Chionanthus virginicus Dil. D 4, Dioscorea villosa Dil. D 3, Fel tauri Dil. D 4, Lycopodium clavatum Dil. D 4, Natrium sulfuricum Dil. D 3, Pichi pichi Dil. D 3, Ptelea trifoliata Dil. D 3, Sulfur Dil. D 8

    Pflügerplex Taxus
    Unterstützend bei Hepatitis, chronische Hepatitis, Fettleber, Gelbsucht
    Inhaltsstoffe: Acidum nitricum Dil. D 8, Aesculus hippocastanum Dil. D 3, Bryonia Dil. D 4, Carbo vegetabilis Dil. D 10, Chelidonium majus Dil. D 3, Graphites Dil. D 10, Hepar sulfuris Dil. D 10, Myrica cerifera Dil. D 3, Sulfur Dil. D 12, Taxus baccata Dil. D 4

    Chelidonium-Homaccord
    Inhaltsstoffe Belladonna und Chelidonium in den Potenzen D10, D30, D200
    Hepar compositum,

    Hepeel,
    Inhaltsstoffe: Lycopodium clavatum, Chelidonium, Cinchona pubescens, Myristica  fragrans, Silybum marianum, Phosphorus, Veratrum album, Citrullus  colocynthis

    Hepar-Hevert Lebertabletten
    Inhaltsstoffe: Carduus marianus D2, Chelidonium D6, Leptandra D3, Natrium sulfuricum D3,Taraxacum D3

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    Weitere Lebenseiten


     

Heilung von Krankheiten mit Homöopathie, Hausmitteln oder Teezubereitung erfordert Sachkenntnis. Wenn Sie nicht ausreichend medizinisches Wissen besitzen, um sichere Diagnosen über Krankheiten zu stellen, können Sie folgenschweren Irrtümern verfallen. Daher sollen Ratschläge und Tipps auf dieser Webseite nur eine Ergänzung zur ärztlichen Behandlung und der Anweisung Ihres Apothekers sein.

 

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