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Cortison Nebenwirkungen

    Eigentlich gibt es ja gar keine Nebenwirkungen bei einer Cortisoneinnahme. Was wir Nebenwirkungen nennen, sind Störungen im Regelprozess des körpereigenen Cortisonhaushaltes durch zusätzliche Cortisongaben von außen.

    Cortison wird oft gegeben, um entzündlichen Prozessen im Körper entgegenzuwirken. So enthalten viele Rheumapräparate Cortison. Ein Wirkstoff, der eigentlich vom Körper selbst (hierbei Cortisol genannt) produziert wird, um Abläufe im Körper zu regulieren.

   

    Der Regelkreis des körpereigenen Cortisol ist äußerst kompliziert und wir gehen hier zum besseren Verständnis auch für den Laien nur grob übersichtlich darauf ein. Körpereigenes Cortisol/Cortison wird von der Nebenniere produziert. (einer Drüse die auf der Niere sitzt, mit der Niere selbst aber nichts zu tun hat). Es hat die Aufgabe, körpereigene Immunabwehrprozesse zu steuern (zu hemmen). Damit werden gleichzeitig immunabwehrende Entzündungsprozesse gehemmt. Insgesamt betrachtet regelt Cortison aber auch den Wasser- und Elektrolythaushalt und die Glukoneogenese, (die Zuckersynthese).

 

    Schon daraus ist ersichtlich, dass eine zusätzliche Gabe, zum Beispiel Cortison in einem entzündungshemmenden Rheumapräparat diese Regelvorgänge im Körper erheblich stören kann. Das hat dann Einfluss auf Wassereinlagerungen im Gewebe, typisches Vollmondgesicht, erhöhten Hunger und dadurch Fettleibigkeit, auftreten von Diabetes (siehe Zuckerstoffwechsel) bei längerer Einnahme. Weiter kann es auch zu Osteoporose, einer Krankheit mit erhöhter Knochenbrüchigkeit kommen, wenn Cortison zur Abnahme des Calciumgehaltes in den Knochen führt.

      

    Cortison ist in verschiedenen Präparaten lebensrettend. Deshalb können wir es nicht einfach verdammen. Vielen Asthmatikern und Rheumatikern macht es das Leben wieder lebenswert, aber wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass eine längere Einnahme Regelvorgänge im Körper erheblich stören kann. So kann sich auch die Nebenniere wegen Verminderung oder sogar völliger Einstellung der Cortisonproduktion durch Cortisongaben von außen zurückbilden, sozusagen verkümmern.

    Ein plötzliches Aussetzen eines über einen längeren Zeitraum gegebenen Cortisonpräparates kann katastrophale Folgen für den Regelmechanismus des Körpers haben, wenn plötzlich überhaupt kein Cortison mehr da ist. Deshalb muss eine Cortisonmedikation immer langsam ausgeschlichen werden, damit die Nebenniere wieder ihre normale Produktion aufnehmen kann.

 

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